Palmas örtliche Polizei zum Angriff auf den Haushalt

Lokale Polizeibeamte aus Palma
17/01/2026
1 min

PalmeDie örtliche Polizei in Palma will eine umfassende Überprüfung ihrer Aufgaben, Arbeitsbedingungen und natürlich ihrer Gehälter durchführen.Es ist verständlich, dass sie ihre Arbeitsbedingungen verbessern wollen. Nach Durchsicht der Unterlagen ihrer Vertreter erscheint jedoch ein Punkt besonders besorgniserregend. Die spezifische Zulage von 31.000 € brutto, die derzeit an diejenigen mit extrem hohem Gefahren-, Risiko- und Spezialisierungsgrad gezahlt wird, soll nun auf alle Beamten ausgeweitet werden. Das bedeutet, dass fast 800 Angehörige der Polizei, von denen einige zwar respektable Arbeit verrichten, aber keine Spezialisierung oder ein hohes Risiko aufweisen, ebenfalls Anspruch auf diese Vergütung haben.

Die Vertreter der Polizeigewerkschaft haben diese Karte nicht leichtfertig ausgespielt. Ihnen ist vollkommen bewusst, dass Sicherheit für die Volkspartei (PP) ein zentrales Wahlkampfthema ist. Ein Arbeitskampf mit der Polizei wäre für Jaime Martínez äußerst unerwünscht, und genau deshalb wurde diese Forderung gestellt, die nicht nur überzogen, sondern auch völlig unbegründet ist. Spezielle Zulagen werden proportional zur Komplexität, Spezialisierung, Gefährlichkeit und anderen Arbeitsbedingungen gezahlt. Doch die wahllose Verteilung öffentlicher Gelder ist eine Beleidigung für die Polizisten, die bei bestimmten Einsätzen ihr Leben riskieren. Die Geschichte der Polizei von Palma bedarf einer eingehenden Überprüfung. Trotz aller Mängel hat der Fall Cursach wahrhaft erschreckende Praktiken aufgedeckt: durchgesickerte Prüfungsergebnisse, Beamte, die als private Sicherheitskräfte in Nachtclubs arbeiteten, interne Konflikte und weit verbreitete Korruption. Nun die öffentlichen Kassen auf diese Weise zu plündern, ist schändlich. Die beteiligten Gewerkschaften und Martínez müssen diese Absurdität überdenken.

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