Die Balearen erreichen 1,86 Millionen Menschen und brechen den Rekord des menschlichen Drucks im Mai

Die maximale demografische Belastung steigt in einem Jahr um 2% und der monatliche Durchschnitt klettert auf 1,76 Millionen Menschen

Die Straße Sant Miquel von Palma voller Leute.
ARA Balears
05/08/2026 - 12:45 h.
2 min

PalmaDie Balearen setzen ihren Weg in Richtung einer immer intensiveren und längeren Touristensaison fort. Der Archipel erreichte im Mai 1,86 Millionen Menschen, die höchste je in diesem Monat verzeichnete Zahl, laut Daten des Human Pressure Index (IPH) des Instituts für Statistik der Balearen (Ibestat).

Der Höchststand wurde am 29. Mai mit 36.316 Personen mehr als im Spitzenwert desselben Monats 2025 erreicht. Dies entspricht einem jährlichen Anstieg von 1,99 %. Die Zahl entspricht nicht nur Einwohnern oder Touristen, sondern schätzt die tatsächliche demografische Belastung, die das Gebiet täglich durch die Summe der ansässigen und der schwimmenden Bevölkerung trägt.

Der Druck beschränkt sich jedoch nicht auf einen bestimmten Tag. Der Monatsdurchschnitt lag bei 1,76 Millionen Menschen, 3,31 % mehr als im Mai des Vorjahres. Absolut gesehen sind es durchschnittlich 56.516 Personen mehr pro Tag. Selbst das monatliche Minimum stieg: Am Tag mit dem geringsten Druck wurden 1,66 Millionen Menschen gezählt, 1,57 % mehr als im Vorjahr.

Nach Inseln verzeichnete Mallorca seinen Höchststand am 29. Mai mit 1,39 Millionen Menschen. Auf Menorca trat der Spitzenwert am 28. mit 169.013 Personen auf; auf Ibiza am 26. Mai mit 280.046 und auf Formentera am 30. mit 27.218.

Eine Saison, die früher beginnt

Die Daten bestätigen den Trend, der in den ersten Monaten des Jahres festgestellt wurde. Der Februar hatte bereits ein monatliches Maximum von 1,32 Millionen Menschen erreicht, und der März hatte 1,52 Millionen erreicht, ebenfalls mit höheren Werten als 2025. Der Anstieg im Mai zeigt, wie die typische Sommerbelastung früher beginnt und weniger Monate mit geringem demografischem Druck übrig lässt. ARA Balears berichtete bereits über die Rekorde vom Februar und März.

Der neue Höchststand kommt inmitten der Debatte über die Tragfähigkeit der Inseln. Im ersten Halbjahr zählte Son Sant Joan fast 15 Millionen Passagiere, 14 % mehr als drei Jahre zuvor, während Aena und die Institutionen über die Verantwortung für die Sättigung uneins sind. Der Flugverkehr der Flughäfen von Ibiza und Menorca bleibt ebenfalls auf Höchstständen.

Der Druck auf Wohnraum, Straßen, Wasser und öffentliche Dienstleistungen hat auch die gesellschaftliche Reaktion angeheizt. Die Demonstration vom 26. Juli gegen die Massenverத்தொrnung brachte in Palma zwischen 25.000 Menschen laut Nationalpolizei und 70.000 laut Veranstalter zusammen. Der Protest rückte die Grenzen des Tourismusmodells erneut in den Mittelpunkt der politischen und gesellschaftlichen Debatte.

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