Eduardo Maynau (Red Eléctrica): „Die Verlegung des Kabels durch La Herradura wird die Posidonia weniger beeinträchtigen.“

Die Landroute wird länger sein und die Bauarbeiten werden zu Beeinträchtigungen führen, aber Red Eléctrica versichert, dass die Phase der öffentlichen Information ohne größere Verzögerungen voranschreitet.

Eduardo Maynau, Delegierter von Red Eléctrica auf den Balearen
ARA Balears
Akt. vor 24 min
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PalmeEduardo Maynau, Delegierter von Stromnetz Auf den Balearen wurde am Mittwoch argumentiert, dass der Anlandepunkt des zweiten Stromkabels, das die Halbinsel über La Herradura mit dem Festland verbindet, „zweifellos die Option mit den geringsten Umweltauswirkungen auf den Lebensraum der Seegraswiese (Posidonia oceanica)“ darstellt, der als von Interesse der Europäischen Gemeinschaft gilt. Laut der Delegation von Red Eléctrica auf den Balearen werden alle Unterwasser-Stromanschlussprojekte vor der geplanten Anlandung „sehr detaillierten Studien durch einen unabhängigen Dritten“ zu Geophysik, Geotechnik, Bathymetrie, Fischerei, Schifffahrt und Meeresbodencharakteristik unterzogen.

Im konkreten Fall von Penbal 2, das Nord-Mallorca mit der Iberischen Halbinsel verbinden soll, wurden bis zu 13 alternative Anlandestellen analysiert, von Kap Formentor bis Son Serra de Marina. Sowohl Red Eléctrica als auch das Balearische Zentrum für Angewandte Biologie (CBBA) bestätigen, dass La Herradura das Gebiet mit den geringsten Umweltauswirkungen auf die Posidonia-Seegraswiesen ist.

Analyse der Posidonia der Balearen.

Maynau räumte ein, dass diese Alternative andere externe Effekte mit sich bringt, wie etwa eine längere Landroute und stärkere Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten, betonte aber, dass es „in der Verantwortung von Red Eléctrica liege und aufgrund regulatorischer Vorgaben die Option mit den geringsten Umweltauswirkungen auf einen Lebensraum von europäischem Wert vorzuschlagen sei“.

Bezüglich der Beschwerden aus der Nachbarschaft und die erhaltenen Anschuldigungen In der zweiten Phase der öffentlichen Konsultation erklärte der Delegierte, dass „nahezu alle Stellungnahmen der Interessengruppen und des Stadtrats von Alcúdia mit positiven Bewertungen bereits eingegangen sind“. Er hob außerdem hervor, dass „zahlreiche Umweltorganisationen positive Berichte abgegeben haben“ und dass Verbesserungsvorschläge, beispielsweise zum Schutz von Walen und Delfinen sowie von Arten wie Perlmutt, derzeit geprüft werden. Maynau schloss mit der Feststellung, dass die öffentliche Konsultationsphase „gut voranschreitet und eine Bereicherung des Projekts ohne nennenswerte Verzögerungen ermöglichen sollte“.

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