Dürre

Die Regierung stellt den Gemeinden Wasser in Tankwagen zur Verfügung, garantiert aber kein bestimmtes Volumen

Die Gemeinden Mallorcas ohne Anschluss an das Abaqua-Netz können gegen Voranmeldung von 48 Stunden in Son Pacs aufladen

Ein Wassertransporter auf Mallorca.
ARA Balears
11/08/2026 - 13:44 h.
2 min

PalmaDie Regierung hat ein neues Vertragsmodell genehmigt, um Trinkwasser mittels Tankwagen an die Gemeinden Mallorcas zu liefern, die nicht an das Hochleitungsnetz angeschlossen sind. Obwohl das Ministerium für Meer und Wasserkreislauf die Maßnahme als Formel zur Gewährleistung der Versorgung darstellt, legt das Dokument keine Mindestverbrauchszusagen fest und sichert den Gemeinden kein bestimmtes Wasservolumen zu.

Die über die Balearen-Agentur für Wasser und Umweltqualität (Abaqua) genehmigte Vereinbarung wird es den Gemeinden ermöglichen, Trinkwasser in den Einrichtungen von Son Pacs zu laden, um punktuelle Bedürfnisse zu decken. Die Gemeinden müssen die benötigte Menge und die für die Beladung autorisierten Tankwagen mindestens 48 Stunden im Voraus mitteilen.

Abaqua übernimmt die Qualitätskontrollen des Wassers bis zum Zeitpunkt der Beladung der Fahrzeuge, gemäß den geltenden Gesundheitsvorschriften. Laut dem Ministerium zielt die Formel darauf ab, die Reaktionsfähigkeit der Gemeinden angesichts punktueller Engpässe bei Wasserressourcen zu stärken und bestehende hydraulische Infrastrukturen zu nutzen.

Das Modell richtet sich speziell an Gemeinden, die kein Wasser direkt aus dem Hochleitungsnetz von Abaqua beziehen können. Auf diese Weise ergänzt es die Vereinbarung, die bereits für an diese Infrastruktur angeschlossene Gemeinden gilt.

Die neue Formel wird auch in die Vereinbarungen der Gemeinden aufgenommen, die bereits den Tankwagenservice nutzen, wie Deià, Puigpunyent, Banyalbufar und Bunyola, sobald die jeweiligen Vereinbarungen erneuert oder verlängert werden. Das Ministerium weist darauf hin, dass auch Gemeinden im Pla de Mallorca, die ihre Versorgungsquellen während Zeiten hoher Nachfrage punktuell verstärken müssen, davon profitieren können.

Erste Vereinbarung mit Esporles

Abaqua hat auch die erste Vereinbarung dieser Art mit dem Rathaus von Esporles genehmigt. Der Gemeinderat hatte darum gebeten, die Versorgung der Stadtteile Les Rotgetes und Jardín de Flores zu verstärken, was das Ministerium als „außergewöhnliche Situation“ bezeichnet, ohne weitere Einzelheiten in der Mitteilung zu nennen.

Die Vereinbarung wird es Esporles ermöglichen, in den Monaten Juli, August, September und Oktober vorübergehend und zeitweise Trinkwasser nach Son Pacs zu leiten. Ziel ist es, die Versorgung der beiden Stadtteile in dieser Zeit zu verstärken.

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