Tierärzte nehmen nach einem Jahr der Umsetzung den Kampf gegen das Drogengesetz wieder auf.
Der Sektor ist der Ansicht, dass die von der spanischen Regierung vorgenommenen Änderungen „nicht ausreichend“ sind.
PalmeDer Tierärzte der Balearen Sie fordern weiterhin Änderungen an den neuen Vorschriften für verschreibungspflichtige Medikamente. Trotz der Anpassungen durch das spanische Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung, fast ein Jahr nach Inkrafttreten der Vorschriften, hält das Amtliche Kollegium der Tierärzte der Balearen (COVIB) diese für „unzureichend“ und fordert, dass „weitere Anstrengungen unternommen werden müssen, um das Gesetz vollständig an die Realitäten der klinischen Praxis anzupassen“. Daher unterstützt COVIB die Demonstration, zu der die Tierärztekammer (OCV) für diesen Mittwoch in Madrid aufgerufen hat, um die anhaltende Unzufriedenheit innerhalb der Branche zu verdeutlichen. Die Teilnehmer fordern unter anderem eine spürbare Reduzierung des bürokratischen Aufwands im System zur Kontrolle von Antibiotika-Verschreibungen in der Veterinärmedizin (Presvet), mehr Flexibilität beim Einsatz von Antibiotika auf Grundlage klinischer Kriterien sowie eine Überprüfung des Medikamententransfermechanismus.
Der Tierärzteverband der Balearen (COVIB) hat für diesen Mittwoch keine regionalen Demonstrationen organisiert, unterstützt aber seine Mitglieder von den Inseln bei den Reisekosten, die an der Demonstration in Madrid teilnehmen möchten, und übernimmt einen Teil der Kosten. Fachleute auf den Inseln betonen jedoch, dass das Ministerium einige Änderungen vorgenommen hat, darunter die ausdrückliche Anerkennung der Möglichkeit, Medikamente außerhalb der zugelassenen Indikation nach klinischer Beurteilung des Tierarztes einzusetzen, sowie eine größere Flexibilität bei der Anwendung und Verschreibung von Antibiotika. Sie sehen die Änderungen als „Schritt in die richtige Richtung und Bestätigung des Dialogs“ mit der spanischen Regierung. Vor einem Jahr spaltete die Umsetzung der neuen Bestimmungen die Branche und führte zu Beschwerden. „Dank des OCV, der die Tierärzteverbände Spaniens vertritt und die Verhandlungen mit der spanischen Regierung geführt hat, sind die Tierärzte etwas geeinter“, erklären Branchenkenner, stellen aber klar, dass noch einige Punkte zu klären sind. Meinungsverschiedenheiten unter Tierärzten„Es gibt einen Teil der Gruppe, der vorschreiben will, dass …“ Tiermedizin Und laut Gesetz dürfen das nur Apotheker tun.“