Die Beleuchtungszeremonie der Mediterranean Towers feiert ihr zehnjähriges Jubiläum mit einer interaktiven Karte.
Das neue Tool ermöglicht es den Nutzern, die Beleuchtungspunkte auf ganz Mallorca zu visualisieren und erleichtert die Bürgerbeteiligung an dieser gemeinsamen Aktion, die von verschiedenen Organisationen gefördert wird.
PalmeDie Misericordia-Kirche präsentierte die interaktive Karte für die Aktion „Beleuchtung von Türmen, Wachtürmen und Talayots im Mittelmeerraum für Menschenrechte 2026“. Dieses wichtige Instrument visualisiert die Beleuchtungspunkte auf Mallorca und erleichtert die Bürgerbeteiligung an dieser gemeinsamen Aktion. Die Karte ist eine der wichtigsten Neuerungen der zehnten Auflage und ermöglicht es den Teilnehmenden, sich zu organisieren, den nächstgelegenen Beleuchtungspunkt zu finden und aktiv teilzunehmen. Auf Mallorca werden 102 Punkte beleuchtet, auf den Balearen insgesamt 108. Einschließlich weiterer Gebiete auf der Iberischen Halbinsel, Marokko und dem Westjordanland beläuft sich die Gesamtzahl auf 170 Punkte.
Der Präsident des Mallorca-Fonds, Llorenç Perelló, betonte, dass Encesa „eine der repräsentativsten Initiativen ist, an denen der Mallorca-Fonds beteiligt ist, da sie Territorium, Gemeinschaft und Menschenrechte vereint“. Er fügte hinzu, dass diese Initiative „eine gemeinsame Aktion ist, die unter direkter Beteiligung der Gemeinden und der Öffentlichkeit entstanden ist“. „Diese Arbeitsweise, die auf Zusammenarbeit und geteilter Verantwortung beruht, ist Teil des Wesens des Fonds“, erklärte Perelló.
Darüber hinaus betonte Maribel Arnau, die Leiterin des Kulturerbes der Insel, den kulturellen und symbolischen Wert der Initiative und hob hervor, dass das Projekt Encesa es ermögliche, Mallorcas historisches Erbe zu präsentieren und gleichzeitig daran zu erinnern, dass diese symbolträchtigen Orte zu Sinnbildern der Werte werden können, die uns als Gesellschaft verbinden. „Vom Consell de Mallorca aus fördern wir weiterhin Initiativen, die die Bedeutung unserer Türme und Wachtürme unterstreichen und gleichzeitig die Achtung der Menschenrechte und der Würde aller Menschen stärken“, fügte Arnau hinzu.
Klare und verständliche Informationen
Auf der Pressekonferenz wurden die Funktionsweise der Karte, ihr Entstehungsprozess und die geplanten Orte für die diesjährige Lichterzeremonie sowie die Ziele der Veranstaltung erläutert. Die von der GIS-Geografin Llorenç Guasp in Zusammenarbeit mit dem Fons Mallorquí entwickelte Karte präsentiert die Informationen übersichtlich und leicht zugänglich und unterstreicht den gemeinschaftlichen Charakter der Initiative, die Jahr für Jahr in der Region wächst und sich ausbreitet.
An der Veranstaltung nahmen die Inseldirektorin der Abteilung für Kulturerbe des Consell de Mallorca, Maribel Arnau; der Präsident des Mallorcan Cooperation Fund und Bürgermeister von Alaró, Llorenç Perelló; das Mitglied der Encesa-Steuerungsgruppe, Magdalena Rosselló; der Geograph und Designer der interaktiven Karte, Llorenç Guasp, und das Mitglied von Amnesty International Mallorca, Carlos Martín, teil.