Manacor bietet an, die Pride-Feierlichkeiten nach der Absage in Palma auszurichten
Das Rathaus verteidigt, dass die Forderung des Stolzes keinen Platz finden kann und hat seine Unterstützung für die Organisationen zum Ausdruck gebracht, die sich für die Verteidigung der Rechte der LGTBIQ+-Gemeinschaft einsetzen
PalmaDas Rathaus von Manacor hat der Vereinigung Ben Amics formell seinen Willen bekundet, die Feierlichkeiten des Stolzes in der Gemeinde auszurichten, nachdem die für Palma geplante Feier abgesagt wurde. Der Stadtrat hat diese Situation mit Besorgnis verfolgt und ist der Ansicht, dass in der jetzigen Zeit „Rückschritte keine Option sind“.
Die Einladung des Rathauses von Manacor erfolgt nach dem Hin und Her zwischen Ben Amics und dem Rathaus von Palma. An diesem Montag machte die Einrichtung Cort für die endgültige Absage der Feier verantwortlich: Sie sei das Ergebnis jahrelanger administrativer Untätigkeit, mangelnder Planung und eines anhaltenden Abbaus der LGTBI-Politik der Gemeinde.
In diesem Sinne verteidigt das Rathaus, dass die Forderung des Stolzes nicht ohne Raum bleiben dürfe, und hat seine Unterstützung für die Organisationen bekundet, die sich für die Verteidigung der Rechte der LGTBIQ+-Gemeinschaft einsetzen.
Mit diesem Angebot stellt Manacor Ben Amics die öffentlichen Räume der Gemeinde zur Verfügung, sowie die gesamte notwendige institutionelle Zusammenarbeit, um die Feierlichkeiten dorthin zu verlegen. „Wir wollen nicht, dass sich eine Organisation angesichts institutioneller Hürden allein fühlt. Manacor ist euer Zuhause“, hat das Rathaus mitgeteilt.
Der Stadtrat hat auch die Absicht bekräftigt, Manacor als eine Stadt zu etablieren, die für Vielfalt und Inklusion steht, offen für alle ist und sich den Rechten und Freiheiten verpflichtet fühlt. „Wir wollen nicht, dass Mallorca ohne einen würdigen Stolz bleibt“, heißt es in dem Schreiben, das an Ben Amics gesendet wurde.