Parlament

Das Verfassungsgericht verschiebt die Entscheidung über die Berufung von Garrido und Costa wegen des Ausschlusses von Le Senne aus der Plenarsitzung

Das Gericht musste die Berufung der sozialistischen Abgeordneten wegen des Vorfalls mit dem Foto von Aurora Picornell im Parlament entscheiden

Gabriel Le Senne (Vox) stößt Mercedes Garrido (PSIB) hinaus, nachdem sie das Foto der Roges del Molinar zerrissen hat
ARA Balears
08/07/2026
1 min

PalmaDie Plenarsitzung des Verfassungsgerichts (TC) hat die Entscheidung über die von den sozialistischen Abgeordneten Mercedes Garrido und Pilar Costa eingereichte Verfassungsbeschwerde aufgrund ihres Ausschlusses aus der Plenarsitzung des Parlaments am 18. Juni 2024, während der Sitzung, in der der Parlamentspräsident Gabriel Le Senne ein Foto von Aurora Picornell zerriss, vertagt.

Das Hohe Gericht hatte geplant, die Berufung an diesem Mittwoch zu verhandeln, aber der Punkt wurde schließlich gestrichen und muss in eine neue Sitzung aufgenommen werden, deren Datum noch nicht feststeht.

Die beiden Abgeordneten behaupten, dass ihr Ausschluss das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung und das Recht auf Beteiligung am öffentlichen Leben verletzt hat. Sie sind auch der Ansicht, dass Le Senne angeordnet hat, sie ohne rechtliche Grundlage aus dem Plenarsaal zu entfernen.

Im Rahmen des Verfahrens muss das Verfassungsgericht auch die Protokolle des Parlamentspräsidiums und des Sprecherrats für die Tage nach dem Vorfall prüfen.

Die Episode vom 18. Juni 2024 ereignete sich während der Debatte über die Aufhebung des Gesetzes zur demokratischen Erinnerung, als Gabriel Le Senne ein Foto von Aurora Picornell, das sozialistische Abgeordnete zeigten, entriss und zeriss. Die Ereignisse lösten eine starke institutionelle und politische Kontroverse aus.

Parallel dazu steht Le Senne weiterhin vor Gericht, nachdem die wegen der Vorfälle eingeleitete Klage bis zur Vorverhandlung wegen eines mutmaßlichen Hassverbrechens fortgeschritten ist.

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