CCOO schließt sich den Beschwerden über die Hitze am Flughafen Palma an und fordert dringende Maßnahmen
Die Gewerkschaft beklagt Temperaturen von über 28 Grad in den Check-in-Bereichen und versichert, dass das Bodenpersonal bereits Hitzschläge erlitten hat, während sie mehr Schatten, Wasserstellen und Pausen fordert.
PalmaBeschwerden über die hohe Temperatur am Flughafen Palma gewinnen an Stärke. Wenn vor einigen Wochen die UGT die Bedingungen anprangerte, unter denen ein Teil der Belegschaft während der Hitzewellen arbeitet, hat sich nun auch die CCOO den Forderungen angeschlossen und erklärt, dass die Situation die Gesundheit der Arbeitnehmer gefährdet.
Die Gewerkschaft fordert ein "mutiges" Vorgehen des Balearen-Instituts für Arbeits- und Gesundheitsschutz (Ibassal) und verlangt von Aena, sofortige Maßnahmen zu ergreifen. Laut der Arbeits- und Gesundheitsbeauftragten von Groundforce, Margarita Martínez, wurden im Check-in-Bereich Temperaturen von über 28 Grad Celsius bei einer Luftfeuchtigkeit von fast 70 % gemessen, trotz bereits eingereichter Beschwerden. CCOO versichert jedoch, dass die Situation auf dem Rollfeld noch heikler ist. Martínez gibt an, dass einige Arbeiter Hitzschläge erlitten haben und sogar medizinische Versorgung benötigten. Aus diesem Grund fordert die Gewerkschaft mehr Schattenbereiche, zugängliche Wasserstellen während des gesamten Tages und die Einhaltung der in den Protokollen vorgesehenen Ruhezeiten bei extremer Hitze.
Die Mängel betreffen laut Gewerkschaft auch andere Bereiche des Flughafens. Sie beklagt Klimatisierungsprobleme in den Büros und im Gewerbegebiet und führt einen Großteil dieser Vorfälle auf die Bauarbeiten am Son Sant Joan zurück. In einigen Bereichen seien die Türen weiterhin geöffnet, was die Einströmung von warmer Luft begünstige, während das Klimatisierungssystem unzureichend sei.
CCOO warnt, dass bei Nichtumsetzung wirksamer Maßnahmen die Einleitung von Protesten zur Anprangerung einer Situation geprüft wird, die sie mitten im Sommer für unhaltbar hält.