Kino

Inca zeigt zum ersten Mal auf Mallorca „Die Invasion der Barbaren“, einen anti-francoistischen Film über Erinnerung und Wiedergutmachung.

Die Vorführung ist Teil der Reihe „Die Inka haben Erinnerung“, einer Initiative des Stadtrats zur Wiederentdeckung, Bewahrung und Verbreitung des historischen Gedächtnisses.

Standbild aus „Die Invasion der Barbaren“.
ARA Balears
Akt. vor 27 min
1 min

PalmeDie Reihe „Inka hat Gedächtnis“ präsentiert die Vorführung von Die BarbareninvasionDer Film von Regisseur Vicent Monsonís ist ein Anti-Francoismus-Werk, das Vergangenheit und Gegenwart verwebt und über Unterdrückung und die Notwendigkeit von Wiedergutmachung reflektiert. Er wird zum ersten Mal auf Mallorca gezeigt.

Der Film verwebt zwei parallel verlaufende Geschichten, die acht Jahrzehnte trennen. 1939, mitten in der Nachkriegszeit, wird Esperanza, eine junge Kuratorin am Prado-Museum, zum Verschwinden eines Gemäldes befragt, das ein Oberst beschlagnahmen will. Achtzig Jahre später sucht ihre makellose Schwester Aurora in einem der Massengräber des Franco-Regimes nach ihren sterblichen Überresten.

Olga Alamán in „Die Invasion der Barbaren“.

Der Film thematisiert einen Teil der Geschichte, den die Diktatur auszulöschen suchte, und bekräftigt die Bedeutung der Vergangenheitskenntnis für die Heilung der Wunden der Gegenwart, erklärt die Produktionsfirma. Das Drehbuch stammt von Vicent Monsonís und basiert auf dem Theaterstück von Chema Cardeña. Die Musik komponierte Vincent Barrière, die Kameraführung übernahm Ismael Issa. Zum Ensemble gehören Olga Alamán, Jordi Cadellans, Rosa López, Jordi Ballester und Pep Munné. Die Vorführung ist Teil der Reihe „Inca Has Memory“, einer Initiative des Stadtrats, die sich der Wiederentdeckung, Bewahrung und Verbreitung des historischen Gedächtnisses der Gemeinde und der Insel Mallorca insgesamt widmet.

Plakat für „Inka hat ein Gedächtnis“.
stats