Betroffene der Absage des Reggaeton Beach Festivals können Hotels, Flüge und Mietwagen zurückfordern
Consubal erinnert daran, dass Verbraucher das Recht haben, den vollen Betrag der Eintrittskarten zurückzufordern und auch die Kosten für die Teilnahme am Festival, wie Unterkunft und Transport, geltend zu machen.
PalmaDie Absage des Reggaeton Beach Festivals (RBF) auf Mallorca sorgt weiterhin für Reaktionen. Der Verbraucherverein der Balearen (Consubal) erinnerte am Donnerstag daran, dass die Betroffenen nicht nur Anspruch auf die vollständige Rückerstattung der Eintrittsgelder haben, sondern auch auf Ersatz für zusätzliche Kosten, die durch die Absage der Veranstaltung entstanden sind, wie Unterkunft, Flüge und Mietwagen.
In einer Erklärung forderte die Organisation die Generaldirektion für Verbraucherschutz auf, die Überwachung dieses Falls zu verstärken, um die Einhaltung der Verbraucherrechte zu gewährleisten. Laut Consubal müssen Rückerstattungen vollständig erfolgen und dürfen keine Rabatte für Posten wie Verwaltungsgebühren oder ähnliches enthalten.
Die Vereinigung weist außerdem darauf hin, dass Betroffene alle Ausgaben, die im Zusammenhang mit der Teilnahme am Festival entstanden sind, geltend machen können, insbesondere wenn Personen Anreisen oder Aufenthalte zur Teilnahme an der Veranstaltung organisiert hatten.
Was das Verfahren betrifft, erklärt Consubal, dass die Forderungen an den Veranstalter gerichtet werden müssen, wenn die Eintrittskarten direkt über das Festival gekauft wurden. Wenn der Kauf jedoch über die Ticketplattform Enterticket getätigt wurde, muss die Forderung über diesen Kanal abgewickelt werden.
Die Organisation hält die bisher von der Organisation bereitgestellten Informationen ebenfalls für unzureichend und fordert mehr Transparenz über die Gründe für die Absage sowie über die Mechanismen zur Abwicklung von Rückerstattungen und möglichen Entschädigungen.
In diesem Zusammenhang hat Consubal darauf hingewiesen, dass die Website des Festivals trotz der Aussetzung weiterhin aktiv ist. Obwohl keine Tickets mehr gekauft werden können, wird laut Consubal nicht klar über die Absage oder die Rechte der betroffenen Besucher informiert.