Die UGT verurteilt dies: „Die Auflösung der Wohnungsbaubehörde in Palma erfolgte ohne Verhandlung.“

Sie kritisieren, dass den Mitarbeitern lediglich ein Dokument ausgehändigt wurde, das „darauf beschränkt ist, die Abteilungszuordnung und die allgemeinen Aufgaben der Mitarbeiter anzugeben“.

Stadtrat von Palma
ARA Balears
08/01/2026
1 min

PalmeDie Gewerkschaft UGT Public Services hat den Mangel an Tarifverhandlungen im Auflösungsprozess des Städtischen Wohnungsbau- und Stadterneuerungsamts Palma (PMHRIBA) angeprangert und gefordert, dass die Arbeitsbedingungen der 25 Mitarbeiter, die in den Personalbestand des Stadtrats von Palma übernommen wurden, beibehalten werden. Die Gewerkschaft bestreitet, dass die Auflösung des Amts mit den Beschäftigten verhandelt wurde, wie kürzlich Stadtrat Óscar Fidalgo für Stadtplanung und Wohnungsbau behauptet hatte, und erinnert ihn daran, dass „Information nicht gleich Verhandlung“ sei. UGT Public Services betont, dass die Auflösung des Städtischen Wohnungsbauamts Palma weder mit den Personalvertretern noch am gemeinsamen Verhandlungstisch des Stadtrats von Palma verhandelt wurde. Dies seien die „einzigen rechtmäßigen Wege, die laut geltendem Arbeitsrecht echte und effektive Verhandlungen gewährleisten“. „Den Mitarbeitern wurde lediglich ein Dokument namens Organisationsplan ausgehändigt, der jedoch nicht als solcher gelten kann, da er sich auf die Angabe von Abteilungszuordnungen und allgemeinen Mitarbeiterfunktionen beschränkt“, beklagten Vertreter von UGT Public Services. Die Gewerkschaft hält es für „äußerst bedenklich“, dass die Auflösung der Wohnungsbehörde beschlossen wurde, ohne einen Organisationsplan auszuhandeln, der unter anderem die Arbeitszeiten der ehemaligen Mitarbeiter, die tatsächlichen Aufgaben der Stellen und die Vergütung regelt. „Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass die Arbeitsbedingungen erhalten bleiben, wenn sie nicht zuvor analysiert oder verhandelt wurden“, bedauerte die UGT Public Services. Die Gewerkschaft forderte erneut die „unverzügliche“ Einleitung eines echten Verhandlungsprozesses, beginnend mit den Vertretern der Wohnungsbehörde und fortgesetzt am Verhandlungstisch des Stadtrats von Palma. „Eine administrative Umstrukturierung darf nicht auf Kosten der Arbeitnehmerrechte oder durch einseitige Entscheidungen erfolgen, die das Grundrecht auf Kollektivverhandlungen verletzen. Das Fehlen eines sozialen Dialogs und die Durchsetzung von Entscheidungen, die die Arbeitsbedingungen unmittelbar beeinträchtigen, sind nicht hinnehmbar“, so die UGT Public Services abschließend.

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