Streik der Ärzte auf den Balearen: Dies werden die Mindestdienste sein
Gesundheit legt die Mindestdienstleistungen für den staatlichen Streik des Gesundheitspersonals fest, der vom 15. bis 19. Juni gegen die Reform des Rahmengesetzes einberufen wurde
PalmaDer Gesundheitsdienst der Balearen hat die Mindestdienste für den bundesweiten Streik der Ärzte und Fachärzte der Gruppe A1 des Nationalen Gesundheitssystems festgelegt, der zwischen dem 15. und 19. Juni angesetzt ist. Der Streik wurde aus Protest gegen die vom Gesundheitsministerium vorgeschlagene Reform des Rahmenstatuts ausgerufen.
Während der Streiktage müssen die Krankenhäuser eine ähnliche Versorgung wie an einem Feiertag gewährleisten. Diese Abdeckung wird durch einen zusätzlichen Spezialisten pro medizinischem Dienst in der Morgenschicht in den Fachbereichen mit stationären Patienten verstärkt. In der Anästhesie werden zwei zusätzliche Ärzte eingesetzt.
Das Gesundheitsamt wird auch 100 % der Aktivität in den als kritisch oder dringend eingestuften Diensten aufrechterhalten. Dies gilt für Notaufnahmen, Onkologie, Hämatologie, Dialyse, Tageskliniken und Krankenhausapotheken.
In der Primärversorgung stehen die Gesundheitszentren während der Morgenschicht ein Arzt und ein Kinderarzt pro Zentrum zur Verfügung. In Zentren mit mehr als 20.500 Gesundheitskarten beträgt das Minimum zwei Ärzte. Auch am Nachmittag muss ein Arzt und ein Kinderarzt gewährleistet sein, wenn dieser Dienst normalerweise angeboten wird.
Die Notfallzentren der Primärversorgung, die SUAP und der Rettungsdienst 061 werden während des gesamten Streiks mit 100 % ihrer Mitarbeiter funktionieren. Die üblichen Bereitschaftsdienste zur Bewältigung außergewöhnlicher Notfälle, die nicht vom anwesenden Personal übernommen werden können, werden ebenfalls aufrechterhalten.
Der Streik beginnt am 15. Juni um 00:00 Uhr und endet am 19. Juni um 23:59 Uhr. In Zentren mit mehreren Schichten endet der Streik mit dem Ende der letzten geplanten Schicht. Das Gesundheitsamt hat klargestellt, dass für das medizinische Ausbildungspersonal, die MIR, aufgrund der spezifischen Merkmale ihres Arbeitsverhältnisses keine Mindestdienste festgelegt wurden.