Guillermo Sánchez über Obdachlose: „IMAS ist kein Hotel“
Der Präsident der Organisation erklärte, dass die „überwiegende Mehrheit“ der auf der Straße lebenden Menschen „ihre Dienste nicht in Anspruch nehmen wolle“.
PalmeDer Präsident des mallorquinischen Instituts für Soziales (IMAS) erklärte am Donnerstag in der Plenarsitzung des Consell de Mallorca, dass „die überwiegende Mehrheit der obdachlos Sie wollen die Dienste von IMAS nicht in Anspruch nehmen, weil es sich nicht um Wohltätigkeit handelt; die Zeiten haben sich geändert, und die Einhaltung von Vorschriften, Zeitplänen und eines individuellen Betreuungsplans ist nun erforderlich.“ In diesem Zusammenhang betonte er: „IMAS ist kein Hotel.“ Sánchez erwähnte auch die mobilen Notfalleinheiten (UME), die Obdachlosen Hilfe leisten, und sagte, dass diese „Schwierigkeiten haben, die Obdachlosen dazu zu bewegen, die Siedlungen zu verlassen, weil sie sich nicht an die Vorschriften halten wollen.“ Weiterhin wies er darauf hin, dass Obdachlosigkeit „kein Problem ist, das nur Palma betrifft; sie tritt in allen großen europäischen Städten auf und ist eine der größten Herausforderungen moderner Gesellschaften.“
Sie wies außerdem darauf hin, dass die Kommunen befugt sind, in Situationen sozialer Notlage Soforthilfe zu leisten. Sie nutzte die Gelegenheit, die Maßnahmen des IMAS (Mallorca Social Welfare Institute) zur Bekämpfung der zunehmenden Obdachlosigkeit hervorzuheben. Sie erklärte, dass die alle zwei Jahre stattfindende Obdachlosenzählung 2025 nicht durchgeführt wurde, da die spanische Regierung sie abgesagt habe. Sie begrüßte jedoch, dass die EAPN (European Association Against Homelessness) und die UIB (University of the Balearic Islands) eine Studie durchführen, an der sich auch das IMAS beteiligen wird, um eine aktualisierte Karte der Obdachlosigkeit auf den Balearen zu erstellen. Angesichts der steigenden Zahl von Obdachlosen kündigte sie an, dass das IMAS neue Unterkünfte schaffen müsse, um dem Problem zu begegnen. Sie verwies daher auf die laufenden Renovierungsarbeiten im Pflegeheim und in der Residenz Bonanova, zwei Einrichtungen, die Plätze für sozial benachteiligte Menschen bieten und in das bestehende Netzwerk integriert werden können. Er kündigte außerdem an, dass das Projekt „Ca Meva“ in wenigen Monaten verfügbar sein wird, um auch Menschen mit körperlichen Behinderungen, die von sozialer Ausgrenzung bedroht sind, Zugang zu unseren Angeboten zu ermöglichen. Sánchez erklärte, dass IMAS bereits Auktionen für neue Immobilien gestartet hat, um die Angebote auszuweiten, und dass neue Projekte wie das Programm für obdachlose Jugendliche ins Leben gerufen wurden. „Wir werden unsere Anstrengungen weiter verstärken, damit sich jeder, der unsere Angebote nutzen möchte, um einen Platz bewerben kann“, schloss er.