Ein Mann bestreitet vor Gericht, seine dreijährige Tochter vergewaltigt zu haben: „Ich bin ihr nie nahe gekommen.“
Dem mutmaßlichen Täter wird außerdem vorgeworfen, den Minderjährigen während Gefängnisbesuchen missbraucht zu haben.
PalmeEin Mann, der beschuldigt wird, seine dreijährige Tochter vergewaltigt und Gefängnisbesuche für sexuelle Übergriffe ausgenutzt zu haben, wies die Vorwürfe am Mittwoch zurück. „Diese Anschuldigung ist sehr seltsam. Ich schwöre bei meinem Leben, dass ich ihr nie auch nur nahe gekommen bin“, erklärte er auf Fragen der Staatsanwaltschaft und des Anwalts der Privatklage. Die Erste Kammer des Provinzgerichts verhandelt am Mittwoch den Fall gegen einen Mann, der beschuldigt wird, seine dreijährige Tochter vergewaltigt und Gefängnisbesuche für sexuelle Übergriffe ausgenutzt zu haben. Dem Mann drohen 18 Jahre Haft wegen mehrfachen Missbrauchs und sexueller Nötigung. Die Taten sollen sich seit 2018 ereignet haben. Darüber hinaus soll er seine Tochter vor seiner Inhaftierung einmal in seinem Haus in Palma vergewaltigt haben. Die Staatsanwaltschaft fordert außerdem 30.000 Euro Schmerzensgeld.