Cort verfolgt weiterhin den Plan zur Reorganisation der örtlichen Polizei, warnt aber: „Es ist eine komplizierte Situation.“
Mercedes Celeste: „Ich werde keinen Offiziellen unter Druck setzen, etwas zu unterschreiben, wenn er sich damit nicht wohlfühlt.“
PalmeDer Stadtrat von Palma treibt seine Pläne zur Umstrukturierung der örtlichen Polizei trotz des Unmuts der Polizeigewerkschaften voran, die ihre geplanten Demonstrationen, Boykotte und Proteste fortsetzen. Dies bestätigte die Sprecherin des Stadtrats und zuständige Stadträtin für den öffentlichen Dienst, Mercedes Celeste, am Dienstag. Sie räumte ein, dass der Prozess in einem komplexen Umfeld stattfindet. „Wir führen die Verhandlungen fort, aber die Situation ist kompliziert“, gab sie zu.
Celeste verteidigte die Notwendigkeit einer Reform des bestehenden Systems, da unter anderem die Zulage „nicht verhältnismäßig“ sei und die Verwaltung bei jedem Verbesserungsversuch „auf taube Ohren stoße“. In diesem Zusammenhang wies sie darauf hin, dass dem Stadtrat derzeit ein eigenes Instrument zur objektiven Bewertung der Arbeit der örtlichen Polizeibeamten fehle, weshalb ein externes Unternehmen beauftragt worden sei. „Es gibt keine eindeutige Methode zur Bewertung der Arbeit, daher ist ein Leitfaden unerlässlich“, erklärte sie. Die Stadträtin betonte, dass das Unternehmen bereits die Abteilungsleiter des Stadtrats kontaktiert habe, um die Einführung dieses Bewertungssystems voranzutreiben. Sie stellte jedoch klar, dass der Prozess nicht erzwungen werde. „Ich werde keinen Beamten unter Druck setzen, etwas zu unterschreiben, wenn er sich damit nicht wohlfühlt“, versicherte sie und beharrte darauf, dass es „grundlegend“ sei, die Dinge richtig anzugehen, selbst wenn dies Spannungen mit den Gewerkschaftsvertretern bedeute.