Die PSOE prangert die „völlige Lähmung“ von Corts Parkplan an: „Sie haben keinen einzigen Stein bewegt.“

Francesc Dalmau kritisiert die „pharaonischen Versprechen, die die Probleme der Menschen nicht lösen“, wie etwa den Kauf von Gesa und des Jahrmarktgeländes.

Die PSOE-Stadträte von Palma, Xisco Dalmau und Xisco Ducrós.
ARA Balears
09/01/2026
2 min

PalmeDie PSOE (Spanische Sozialistische Arbeiterpartei) in Palma kritisierte die „völlige Lähmung“ des Parkraumkonzepts, das die Stadtverwaltung im Sommer 2024 vorgelegt hatte und das ihrer Ansicht nach „völlig ignoriert“ worden sei. Zweieinhalb Jahre später „warten die Bürger immer noch auf Projekte, die nichts weiter als leere Versprechungen sind“, beklagte Xisco Dalmau, stellvertretender Sprecher der PSOE in Palma. Für Dalmau ist die „Lähmung“ der Stadtverwaltung „absolut“. „Sie haben keinen Finger gerührt. Schluss mit diesen großspurigen Versprechungen, die die Probleme der Menschen nicht lösen, wie der Kauf von Gesa und des Messegeländes, nach dem niemand gefragt hat“, betonte er. Im Sommer 2024 präsentierte die Stadtverwaltung ein Parkraumkonzept, das Infrastrukturmaßnahmen in verschiedenen Stadtteilen Palmas vorsah, und im Juli 2025 wurde der Auftrag für die Durchführung von Studien zu diesen neuen Parkmöglichkeiten vergeben. Für Dalmau ist es jedoch „ein Phantomplan ohne Budget oder finanzielle Zusage“. Er wies zudem darauf hin, dass der besagte Plan gegen den in Zusammenarbeit mit Bürgergruppen entwickelten und weiterhin gültigen Plan für nachhaltige urbane Mobilität (SUMP) verstößt. Der SUMP, so Dalmau, sehe Parkmöglichkeiten vor, die „notwendig“ seien und „unverzüglich“ umgesetzt werden müssten. Dazu gehörten unter anderem die Parkplätze an der Plaça del Progrés, der Plaça Arquitecto Bennàssar und der Plaça del Médico Josep Darder. „Diese Nachlässigkeit ist ein weiteres Beispiel für die Vernachlässigung unserer Viertel“, erklärte der sozialistische Abgeordnete. Er forderte die Stadtverwaltung daher auf, „an die Bürger und nicht an Spekulanten zu denken“ und „zu investieren, die Arbeiten auszuschreiben und die Vorgaben des aktuellen Mobilitätsplans des Stadtrats unverzüglich einzuhalten“. Die Sozialistische Partei hat den Bürgermeister von Palma, Jaime Martínez, jedoch aufgefordert, „sich an die Arbeit zu machen“ und dringend benötigte Parkmöglichkeiten zu schaffen.

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