Die UOB stellt das Bildungsministerium wegen der frühen Termine der Auswahlprüfungen in Frage und fordert die Tribunale zum „Ungehorsam“.
Die Gewerkschaft wirft dem Ministerium Improvisation vor, die Pläne der Kandidaten zu stören und die Wahlkampfzentren im Mai zu blockieren.
PalmeDie Gewerkschaft UOB hat die Prüfungsausschüsse zum „Nichtbefolgen“ der Lehrereinstellungsprüfungen aufgerufen, da das Bildungsministerium beabsichtigt, die Prüfungen in den Mai vorzuverlegen – eine Initiative, die die Gewerkschaft als „absurd“ bezeichnet. In einer Erklärung erläuterte die Gewerkschaft, dass diese geplante „Sabotage“ entstanden sei, nachdem die Mitgliederversammlung der Organisation mit überwältigender Mehrheit – fast 70 % der Stimmen – gegen die vom Ministerium vorgeschlagene Änderung des Prüfungsplans gestimmt hatte.
Die Gewerkschaft argumentiert, dass die Lehrkräfte „der Improvisation und überstürzten Entscheidungen überdrüssig“ seien und kritisiert das Vorgehen der Bildungsverwaltung. „Dass das Wohlbefinden der Lehrkräfte für das Ministerium für Bildung und Universitäten keine Priorität hat, war bereits bekannt; dass das Ministerium jedoch bereit ist, die Planung hunderter Bewerber zu stören und den Schulbetrieb im Mai zusätzlich zu überlasten, um seine eigene Arbeit zu erleichtern, ist wohl neu“, so die Gewerkschaft. In diesem Zusammenhang wirft die UOB dem Ministerium eine „Geschichte von Fehlern, Improvisation und Chaos“ vor, die sie als „alarmierend“ bezeichnet. Zu den von ihr angeprangerten Missständen zählen Sommerverfahren, die „bis spät in die Nacht dauern“, Fristen, die „nicht eingehalten werden“, Prioritätensysteme, die „gegen die Grundsätze von Leistung, Gleichheit und Begabung verstoßen“, eine „marode Infrastruktur“ und „willkürliche Angriffe auf die katalanische Sprache“. Zu all dem fügt die Gewerkschaft nun die Vorverlegung der Auswahlprüfungen hinzu, die sie als überhastet und ohne Einbeziehung der Hochschulgemeinschaft durchgeführtes Verfahren anprangert. Aus diesen Gründen fordert die UOB Ensenyament das Ministerium für Bildung und Universitäten auf, den Zeitplan der Auswahlverfahren in diesem Studienjahr nicht vorzuverlegen und verlangt eine sorgfältige Planung aller wesentlichen Änderungen in Abstimmung mit der Hochschulgemeinschaft.