Der Stadtrat von Manacor lehnt die einheitliche Schulzone in der Gemeinde ab.
Die Plenarsitzung billigt einen Antrag, der die Beibehaltung der aktuellen Zoneneinteilung verteidigt und fordert, dass jegliche Änderungen unter Beteiligung der Bildungsgemeinschaft erfolgen.
PalmeDie Plenarsitzung des Stadtrats von Manacor hat am Montag einen Antrag der Gemeindefraktionen MÉS-Esquerra, PSIB-PSOE und AIPC-SyS angenommen, die Einführung eines einheitlichen Schulbezirks in der Gemeinde abzulehnen. Die Maßnahme war kürzlich vom regionalen Ministerium für Bildung und Universitäten für das Aufnahmeverfahren des Schuljahres 2026/27 genehmigt worden. Der Antrag wurde vom Bildungsdelegierten Ferran Montero eingebracht. Der Stadtrat argumentiert, dass das derzeitige Modell mit vier Schulbezirken sicherstellt, dass Kinder Schulen in der Nähe ihres Wohnorts besuchen können und zu einer ausgewogenen Schülerverteilung beiträgt. Laut Stadtrat könnte die Einführung eines einheitlichen Schulbezirks zu längeren Schulwegen und Schwierigkeiten bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie zu Veränderungen in der Schülerverteilung auf die Schulen führen.
- Der Mallorcaer Schulrat, ein Beratungsgremium in Bildungsfragen, veröffentlichte eine Stellungnahme zu dem Thema und warnte vor möglichen Auswirkungen auf Chancengleichheit und sozialen Zusammenhalt. Auch der Stadtrat betont, dass die Entscheidung des Regionalministeriums ohne vorherige Konsultation des Stadtrats oder der Bildungsgemeinschaft getroffen wurde. Zu den in der Plenarsitzung beschlossenen Vereinbarungen gehört die Ablehnung der Einführung einer einzigen Schulzone in der Gemeinde.
- Fordern Sie das Ministerium auf, das derzeitige Schulbezirkssystem beizubehalten.
- Fordern Sie, dass jegliche Änderungen der Bildungsplanung der Gemeinde unter Beteiligung des Stadtrats, der Schulkommission und der Bildungsgemeinschaft durchgeführt werden.
- Um diese Vereinbarung an das Ministerium, den Schulrat von Mallorca, die Bildungszentren und die Familienvereinigungen weiterzuleiten.
Das System mit einer einzigen Schulzone, das es Schülern ermöglicht, sich an jeder Schule innerhalb der Gemeinde zu bewerben, wurde als allgemeine Maßnahme für das Schuljahr 2026/27 eingeführt. Ziel ist es, das Aufnahmeverfahren zu vereinfachen und die Schulwahlmöglichkeiten zu erweitern. Verschiedene Akteure im Bildungssektor haben Bedenken geäußert, wie sich diese Änderung auf die Schülerverteilung und die Entfernung zu den Schulen auswirken könnte.