"Maximaler touristischer Druck": Die Regierung manövriert, um die Auswirkungen der Sonnenfinsternis zu vermeiden
MÉS für Mallorca fordert die Schließung des Zugangs zur Serra de Tramuntana
PalmaDie privilegierte Lage der Balearen, um die Sonnenfinsternis zu sehen am nächsten 12. August bringt eine unerwünschte Folge mit sich: Sie könnte den Höhepunkt des "maximalen touristischen Drucks" des Sommers darstellen. Die Präsidentin der Regierung, Marga Prohens, räumte dieses Risiko am Dienstag im Parlament ein und versicherte, dass die Exekutive Maßnahmen ergriffen habe, um eine Überlastung zu vermeiden. Zum Beispiel werden die Zufahrten zur Sierra de Tramuntana eingeschränkt. Dennoch hat sie die endgültige Entscheidung den Technikern überlassen.
Die Präsidentin hat so auf eine parlamentarische Anfrage des Vorsitzenden von MÉS per Mallorca, Lluís Apesteguia, geantwortet, der die Schließung der Serra de Tramuntana 24 Stunden vor der Sonnenfinsternis für alle, die keine Anwohner sind oder keine akkreditierte Unterkunft in dieser Gegend haben, gefordert hat. Der Tourismussektor, so warnte er, hat bereits angekündigt, dass die Buchungen für dieses Datum um 19,1% gestiegen sind.
Basierend auf den Daten des menschlichen Andrangs vom letzten Sommer hat der Ökosouveränist berechnet, dass Mallorca an diesem Tag 1,6 Millionen Menschen empfangen kann und die Inseln 2,2 Millionen, und er hat gewarnt, dass sich diese Touristen an denselben Orten konzentrieren könnten. Ebenso hat er gewarnt, dass die von der Regierung eingesetzte Kommission für das Management der Sonnenfinsternis nur Sicherheits- und Mobilitätsempfehlungen veröffentlicht hat, aber keine Maßnahmen zur Vermeidung des Zusammenbruchs der Serra, eines der Brennpunkte, da sie eine gute Sicht auf das Phänomen ermöglichen. Dies, so hat er gewarnt, kann zu Chaos und Sicherheitsproblemen für die Anwohner führen.
Kritik an der spanischen Regierung
Präsidentin Prohens hat sich gegen diese Kritik verteidigt und darauf bestanden, dass sie die Entscheidungen der spanischen Regierung "vorweggenommen" habe, und sie hat kritisiert, dass die Staatssekretärin für Tourismus der Balearen, Rosario Sánchez, während der Fitur dazu eingeladen habe, den Archipel wegen der Sonnenfinsternis zu besuchen.