Im Rahmen der Inspektionskampagne von Carnival wurden mehr als 500 Produkte zurückgerufen.
Bei den Inspektionen werden Mängel in der Kennzeichnung, das Fehlen der CE-Kennzeichnung und Elemente, die ein Risiko für Kinder darstellen könnten, aufgedeckt.
PalmeDie Generaldirektion für Sozialleistungen, Pharmazie und Verbraucherschutz hat in diesem Jahr ihre Kontrollen von Karnevalsartikeln in Betrieben auf den Kanarischen Inseln verstärkt, um sicherzustellen, dass die für Familien bestimmten Artikel den Sicherheitsstandards entsprechen und die notwendigen Informationen für ihre sachgemäße Verwendung enthalten. Infolgedessen ordneten die Kontrollteams die Rücknahme von 559 Produkten vom Markt an, darunter Accessoires, Make-up, Kostüme und Perücken. Konkret wurden 284 Accessoires, 140 Make-up-Artikel, 73 Kostüme, 20 Perücken und 42 sonstige Artikel zurückgerufen, nachdem bestätigt wurde, dass sie die erforderlichen Verkaufsstandards nicht erfüllten.
Diese Rückrufe sind Teil einer Kampagne mit Besuchen in 32 Geschäften und 214 Maßnahmen. Geprüft wurden sowohl stark nachgefragte Artikel als auch Produkte für Kinder, für die besonders strenge Vorschriften gelten. Die Kontrollen deckten verschiedene Mängel auf, wie beispielsweise das Fehlen der CE-Kennzeichnung bei Produkten, die diese tragen müssen, oder Probleme mit der Kennzeichnung und der Formulierung in einer nicht-amtlichen Sprache, wodurch der Zugang zu Warnhinweisen und Gebrauchsanweisungen erschwert wird. Auch potenziell gefährliche Elemente für Kinder wurden entdeckt, darunter ungeeignete Materialien, Kleinteile oder Komponenten, die Unfälle verursachen können. Das Ministerium weist darauf hin, dass sich diese Kampagne nicht nur auf die sofortige Entfernung unsicherer Artikel aus den Geschäften beschränkt, sondern auch Folgemaßnahmen bei Händlern und Importeuren umfasst, um sicherzustellen, dass die Produkte entlang der gesamten Lieferkette den geltenden Vorschriften entsprechen.