MEHR für Palma, angesichts des Risikos der Absage des Stolzes 2026: „Es ist reine politische Untätigkeit“
Ben Amic registrierte im Januar alle notwendigen Unterlagen für die Organisation der Veranstaltungen am 28. Juni und hat trotz wiederholter Aufforderungen keine institutionelle Antwort erhalten
PalmaMÁS por Palma hat seine tiefe Besorgnis über die Möglichkeit geäußert, dass Palma die Feier des Pride 2026 verliert, wie Ben Amics am Freitag angeprangert hat, und hat vom Bürgermeister von Palma Rechenschaft gefordert. Die Partei hat ihre Unterstützung für Ben Amics angesichts der Möglichkeit ausgedrückt, dass der Pride 2026 nicht in Palma gefeiert werden kann, da die Stadtverwaltung von Palma auf die von der Organisation gestellten Anträge nicht reagiert hat.
Der Stadtrat von MÉS per Palma, Miquel Àngel Contreras, hat die Ereignisse als „gravierend“ bezeichnet und die Verantwortung direkt der Regierungsmannschaft zugeschrieben. “Man kann den Stolz durch reine politische Untätigkeit nicht gefährden. Die Stadtverwaltung hatte Monate Zeit zu reagieren und hat es nicht getan“, sagte er.
Contreras hat auch kritisiert, was er als mangelndes Engagement für LGBTI+-Politik ansieht: „Das institutionelle Schweigen ist ein Mangel an Respekt gegenüber den Organisationen und der gesamten Gemeinschaft. Wir sprechen über eine Veranstaltung, die in Bezug auf Rechte, Sichtbarkeit und sozialen Zusammenhalt von entscheidender Bedeutung ist.“ Es ist kein Einzelfall.
Die Formation weist darauf hin, dass dieser Fall nicht isoliert ist, sondern Teil einer breiteren Dynamik der Vernachlässigung ist, die sich auch in der mangelnden Förderung bestimmter kommunaler Gleichstellungspolitiken widerspiegelt.Angesichts dieses Szenarios hat MÉS per Palma eine sofortige Reaktion der Stadtverwaltung und die dringende Einberufung eines technischen Treffens mit Ben Amics gefordert, um die Situation zu deblockieren. Ebenso wurde der Bürgermeister aufgefordert, öffentliche Erklärungen abzugeben und politische Verantwortung zu übernehmen.Laut Ben Amics hat der Verein im vergangenen Januar alle notwendigen Unterlagen für die Organisation der für den 28. Juni geplanten Veranstaltungen eingereicht und die Aufforderung mehrmals wiederholt, ohne eine institutionelle Antwort zu erhalten. Diese Situation, weniger als drei Monate vor dem geplanten Datum, gefährdet ernsthaft die Feier einer zentralen Veranstaltung für die LGTBI+-Gemeinschaft in der Stadt.