Die Beschäftigten der Stiftung für Abhängigkeit drohen erneut mit Protesten wegen der Verzögerung ihrer Gehaltserhöhung.

Der Ausschuss verurteilt den Bruch der mit der Regierung geschlossenen Vereinbarung und fordert die unverzügliche Zahlung der vereinbarten Zuschläge.

Beamte an ihrem Arbeitsplatz.
ARA Balears
01/02/2026
1 min

PalmeDer Arbeitskonflikt bei der Stiftung für Pflegebedürftigkeit (CSIF) eskaliert erneut. Die Beschäftigten schließen weitere Proteste nicht aus, da die im Oktober mit der Regierung vereinbarte Gehaltserhöhung weiterhin verzögert umgesetzt wird. Diese Zusage sollte den unbefristeten Streik Ende 2025 beenden. Die Beschäftigten sind besorgt über die mangelnde Klarheit des unterzeichneten Abkommens, insbesondere hinsichtlich der Auszahlung von Gehaltszulagen und ausstehenden Nachzahlungen. Die Gewerkschaft CSIF, die die Mehrheit im Ausschuss stellt, warnt, dass die Regierung nicht nur die zugesagten Beträge nicht gezahlt, sondern ihre Schulden gegenüber den Beschäftigten sogar noch erhöht hat. Laut Abkommen sollten die Nachzahlungen für das gesamte Jahr 2025 bis zum 31. Januar 2026 beglichen sein. Die Gewerkschaft gibt an, dass die Ministerin für Familie, Soziales und Pflege, Sandra Fernández, den Ausschuss offiziell über die „Komplexität“ der von der Generaldirektion für den öffentlichen Dienst geforderten Berichte informiert habe. Diese Erklärung wird von den Arbeitnehmervertretern als unzureichend und ungerechtfertigt angesehen, insbesondere da die Gehaltszulagen – die eine Verbesserung von 4.200 bis 6.300 Euro brutto pro Jahr darstellen – im Dekretgesetz über dringende Maßnahmen im Bereich der Sozialdienste enthalten sind, das vom Regierungsrat verabschiedet und ratifiziert wurde. „Die Enttäuschung ist immens. Es ist eine eklatante Missachtung nicht nur der Arbeitnehmer, sondern auch der Leistungsempfänger und der Familienangehörigen der Pflegebedürftigen“, erklärte Marina Martínez, Vorsitzende des interkommunalen Komitees. Sie kritisierte die Regierung dafür, dass sie „Fototermine“ über konkrete Maßnahmen stelle. Das Komitee warnt, dass die Lage der Stiftung weiterhin kritisch sei und fordert die sofortige Auszahlung aller ausstehenden Leistungen ohne Ratenzahlungen oder weitere Verzögerungen. Sollte die Regierung nicht umgehend und klar reagieren, drohen die Arbeitnehmer mit erneuten Protesten.

stats