Dreizehn Menschen erlitten eine Rauchvergiftung, nachdem ein Lastwagen im Laderaum einer Fähre zwischen Barcelona und Palma in Brand geraten war.
Der Vorfall ereignete sich am frühen Freitagmorgen.
PalmeBei einem Brand in einem Lkw im Laderaum einer Fähre zwischen Barcelona und Palma wurden 13 Personen durch Rauchvergiftung verletzt. Laut der Hafenbehörde der Balearen (APB) benötigten alle ärztliche Hilfe. Zwei weitere Personen erlitten einen diabetischen Schock bzw. litten unter Kopfschmerzen. An Bord befanden sich 169 Passagiere (155 Erwachsene, zehn Kinder und vier Säuglinge) sowie 46 Besatzungsmitglieder. Die Fähre transportierte außerdem 68 Lkw und 52 weitere Fahrzeuge, darunter Pkw, Motorräder und Lieferwagen. Der Vorfall ereignete sich gegen 6:30 Uhr im Laderaum der Fähre. Goldene Brücke Wie die Seenotrettung über ihren Social-Media-Account mitteilte, wurde das Schiff der Reederei GNV gemeldet. Es befand sich etwa 50 Seemeilen von der Hauptstadt der Balearen entfernt, als die Seenotrettung den Brand bemerkte. Obwohl die Flammen unter Kontrolle gebracht werden konnten, war der Laderaum noch stark verraucht; der Rauch stammte offenbar von einem der transportierten Lkw.
Das Koordinierungszentrum Palma hat unter der Leitung der Schifffahrtsbehörde maritime Einsatzkräfte mobilisiert (Schiff). Marta Mata Und Salvamar Libertas) und aus der Luft (Hubschrauber) Helimer 203Die Fähre wurde von der Hafenbehörde der Balearen (APB) zum Hafen eskortiert. Nach Ankunft im Hafen von Palma löschte die Feuerwehr laut APB den Brand. Die Flammen griffen nicht auf das Schiffsdeck über, wo sich die Passagiere befanden. Die Ausschiffung verlief für Passagiere und Fahrzeuge reibungslos und sicher. An dem Einsatz waren neben Hafenpersonal wie Lotsen und Festmachern auch Einsatzkräfte der Hafenbehörde, des Notrufs 112, der Feuerwehr Palma, der Seenotrettung, der Schifffahrtsbehörde, der Guardia Civil und der Nationalpolizei beteiligt.