In Kriegszeiten ist es an der Zeit, über Frieden zu sprechen

Die Plattform Mallorca per la Pau führt Tage mit Vorträgen, Debatten und der Vorführung des Dokumentarfilms 'Desarmando la guerra' durch

Die Plattform Mallorca für den Frieden hat die Tage organisiert, die am 24. und 25. April stattfinden werden.
22/04/2026
2 min

PalmaDie Plattform Mallorca per la Pau hat die zweite Ausgabe der Jornadas per la Pau (Friedenstage) organisiert, die am 24. und 25. April stattfinden werden, mit „einem Programm, das für die Bürger offen ist und sich auf die Friedenskultur, den Dialog und die kollektive Reflexion konzentriert“, teilte die Organisation in einer Erklärung mit. „In einem geopolitischen Kontext, der von Krieg, Militarisierung und der Eskalation internationaler Konflikte geprägt ist – mit Persönlichkeiten wie Donald Trump und Benjamin Netanyahu als Beispiele für ein sich ständig polarisierendes globales Szenario, das durch die Normalisierung von Konflikten als politisches Werkzeug gekennzeichnet ist –, wollen diese Tage die Notwendigkeit bekräftigen, sich klar für Frieden, Abrüstung und die Verteidigung des Lebens einzusetzen“, heißt es in der Mitteilung.

Die Aktivitäten beginnen am 24. April um 18 Uhr am IES Joan Maria Llompart mit der Vorführung des Dokumentarfilms Desarmando la guerra (Krieg entwaffnen), einem Werk, das dazu einlädt, über die Dynamik des Militarismus und mögliche Alternativen zur Gewaltlosigkeit nachzudenken. Das CEIP Aina Moll wird am zentralen Tag, Samstag, dem 25. April, ein Programm mit Vorträgen, Debatten, Diskussionsrunden, Live-Musik und einem gemeinsamen Mittagessen beherbergen. „Im Laufe des Tages werden Reflexionen und Erfahrungen über den Friedensaufbau und soziale Reaktionen auf strukturelle Gewalt ausgetauscht“, erklärt Mallorca per la Pau.

Plakat der II. Friednestage.

Es nehmen teil Tica Font (Centre Delàs für Friedensstudien), Tom Kucharz (Ecologistes en Acció), Laura Camargo (Professorin der UIB) und Sion Capçana (Philosoph und Dichter), die „kritische und engagierte Perspektiven für den sozialen Wandel einbringen werden“. „Mallorca per la Pau ruft die gesamte Bürgerschaft zur Teilnahme an diesen Tagen auf, die als notwendiger Raum für Begegnung, kritisches Denken und kollektiven Aufbau von Alternativen zur Kriegskultur verstanden werden. Frieden muss jeden Tag verteidigt, aufgebaut und gelebt werden“, heißt es abschließend in der Mitteilung.

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