Gericht wegen Verletzung von Grundrechten bei der Räumung des ehemaligen Gefängnisses angeklagt

Die Plattform erklärt, dass der Zugang zu angemessenem Wohnraum ein Grundrecht sei, das von der lokalen Verwaltung gewährleistet werden müsse, insbesondere für Menschen, die von sozialer Ausgrenzung bedroht seien.

Zugangskontrolle zum alten Gefängnis von Palma diesen Mittwoch.
ARA Balears
26/02/2026
1 min

PalmeDie Plattform der von Hypotheken betroffenen Menschen auf Mallorca (PAH) hat dem Stadtrat von Palma vorgeworfen, mit der Absicht, Grundrechte zu verletzen, Die Bewohner des alten Gefängnisses von Palma sollen ohne Angebot einer alternativen Unterkunft zwangsgeräumt werden.Die Organisation kritisierte die Äußerungen des Bürgermeisters Jaime Martínez bezüglich der Räumung des Grundstücks und erklärte, es sei „inakzeptabel“, dass im Kontext einer Wohnungskrise Familien in extrem prekären Lebenslagen, die diesen verlassenen öffentlichen Raum an der Sóller-Straße bewohnen, vertrieben würden.

Die Plattform hat erneut betont, dass der Zugang zu angemessenem Wohnraum ein Grundrecht ist, das von der lokalen Verwaltung gewährleistet werden muss, insbesondere für Menschen, die von sozialer Ausgrenzung betroffen sind. PAH Mallorca warnt zudem davor, dass der Mangel an alternativen Unterkünften die soziale Notlage der Betroffenen nicht nur verschärft, sondern sie auch in eine noch prekärere und verletzlichere Lage bringt. Laut der Organisation verstößt der Stadtrat mit seinem Vorgehen im ehemaligen Gefängnis von Palma gegen seine Verpflichtung, die Menschen-, Verfassungs- und regionalen Rechte der fast 200 Menschen zu schützen, die das städtische Gebäude bewohnen. Daher fordert PAH Mallorca einen Stopp der Räumung und appelliert an den Stadtrat, mit eigenen Mitteln oder in Zusammenarbeit mit sozialen Organisationen Maßnahmen zu ergreifen, die die vollständige Integration der Betroffenen ermöglichen.

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