Völkermord

Hunderte von Menschen bilden eine menschliche Kette in Palma, um zu protestieren, dass "der Völkermord in Palästina noch nicht beendet ist"

Die von Märsche für Palästina ausgerufene Mobilisierung ist durch das Stadtzentrum bis zur Kathedrale gezogen, wo die Teilnehmer eine große palästinensische Flagge entrollt haben

Menschenkette auf der Uferpromenade
ARA Balears
31/07/2026 - 23:23 h.
2 min

PalmaHunderte Menschen haben sich am Freitag in Palma versammelt, um an einer von Marxes per Palestina organisierten Menschenkette teilzunehmen. Ziel war es, anzuprangern, dass "der Völkermord in Palästina noch nicht beendet ist", und vor dem, was sie als "Scheitern" des Friedensplans betrachten, zu warnen.

Die Mobilisierung begann vor der Llotja del Peix, von wo aus die Teilnehmer zu einem Umzug zum Passeig Marítim auf Höhe der Kathedrale zogen. Dort bildeten sie eine Menschenkette und entfalteten eine große palästinensische Flagge auf der Stadtmauer.

Die Koordinatorin von Marxes per Palestina, Maria Durán, rief die Bürger Mallorcas auf, sich weiterhin zu mobilisieren und zu kooperieren, um den "Völkermord" im Nahen Osten zu "stoppen". Laut ihrer Aussage wären seit der Unterzeichnung des Friedensabkommens etwa 1.100 Menschen gestorben, da, wie sie behauptete, "die Bomben während dieser Zeit des Friedens, in Anführungszeichen, weiter fielen".

Durán vertrat auch die Ansicht, dass das Modell, das in Gaza angewendet wird, im Westjordanland reproduziert würde, wo es laut ihrer Anzeige "vollständig zerstörte" Dörfer und "verwüstete" Städte gäbe.

Während ihres Beitrags erinnerte die Aktivistin daran, dass bei der Gründung des Staates Israel 51 % des Territoriums diesem neuen Staat zugewiesen wurden und dass die palästinensische Bevölkerung derzeit nur noch 13 % des ursprünglichen Territoriums besitzt, verteilt auf "verstreute" Gebiete.

Darüber hinaus warf sie der israelischen Armee vor, die Siedler zu unterstützen, denen sie "Morde" zuschrieb, die mit "totaler Straflosigkeit" begangen wurden.

Abschließend verteidigte Durán die Bedeutung, diese Art von Mobilisierungen aufrechtzuerhalten, denn, wie sie erklärte, würden zukünftige Generationen "sich daran erinnern", wenn nicht gegen einen Konflikt vorgegangen wird, den sie als "Völkermord" bezeichnete. Sie äußerte auch ihre Meinung, dass das, was in Gaza geschieht, ein "Experiment" sein könnte, um zu prüfen, wie lange die Bevölkerung Widerstand leisten kann, bevor dieses Modell auf andere Gebiete exportiert wird.

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