Im Jahr 2025 wurden in den Gesundheitszentren der Inseln fast 30.000 Menschen mit Depressionen behandelt.
Die Notfalldienste behandeln jährlich 600 Menschen wegen dieser Erkrankung.
PalmeDie Gesundheitszentren der Balearen behandelten im vergangenen Jahr 29.938 Menschen mit der Diagnose Depression. Diese Zahl ähnelt stark den Werten von 2024 (30.479 Patienten) und 2023 (29.917 Patienten). Der 13. Januar ist Weltdepressionstag. Notaufnahmen behandeln jährlich über 600 Menschen mit Depressionen. Laut den am Montag vom balearischen Gesundheitsministerium veröffentlichten Daten gab es 2023 507 Krankenhauseinweisungen aufgrund dieser Erkrankung. Depressionen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen und sind eine Ursache für Behinderungen. Weltweit sind 300 Millionen Menschen betroffen. Zwischen 8 % und 15 % der Menschen erleben im Laufe ihres Lebens eine depressive Episode, berichtete die Nachrichtenagentur EFE. Die jüngste spanische Gesundheitsstudie zeigt die Prävalenz schwerer Depressionen auf den Balearen: 8,93 % (rund 112.000 Menschen), während der nationale Durchschnitt bei 8 % liegt. Es gibt Anzeichen, die auf eine Depression hinweisen können: Energielosigkeit und Müdigkeit, verändertes Hunger- und Schlafbedürfnis, soziale Isolation, Schuldgefühle und Hoffnungslosigkeit, Verlust des Interesses an ehemals geliebten Aktivitäten sowie Gedanken an Selbstverletzung und Suizid. Der Gesundheitsdienst der Balearen (Salut) konzentriert seine Ressourcen sowohl auf die Behandlung und das Management der Erkrankung als auch auf Prävention, Früherkennung und die Förderung des seelischen Wohlbefindens.
Die Mitteilung des Gesundheitsministeriums hebt die Einstellung von 16 Psychologen in der Primärversorgung hervor (neun auf Mallorca, drei auf Menorca und vier auf Ibiza und Formentera). Auch an weiterführenden Schulen der Balearen wurden Fachkräfte eingestellt: Im vergangenen Jahr erhielten 5.700 Menschen, darunter Schüler, Lehrer und Familienangehörige, Unterstützung. Ein Schwerpunkt der Maßnahmen liegt auf der Suizidprävention. Für Menschen über 65 wurden Workshops ins Leben gerufen, um emotionale Belastungen, Depressionen und Suizidgefährdung frühzeitig zu erkennen. Zudem sind Schulungsprogramme zur Sensibilisierung der Universitätsgemeinschaft geplant.