Hunderte von Menschen mobilisieren sich in Selva, um den öffentlichen Zugang zur Serra de Tramuntana zu verteidigen
Radfahrer und Bergsportler versammeln sich, um Unterschriften gegen die Beschränkungen des Gesetzesentwurfs zu sammeln und die Erhaltung öffentlicher Wege zu fordern
PalmaMehr als hundert Radfahrer und Bergsportler haben sich am Samstag in Selva versammelt, um das Recht auf öffentlichen Zugang zur Serra de Tramuntana zu fordern und ihre Ablehnung der Beschränkungen im Gesetzesentwurf des Consell de Mallorca zu zeigen.
Das Treffen, das von der Vereinigung Dret de Pas organisiert wurde, diente auch dazu, Unterschriften für die im Normenprojekt eingereichten Stellungnahmen zu sammeln. Darunter wird gefordert, als „unverhältnismäßig“ erachtete Einschränkungen aufzuheben, die Wiederherstellung und Katalogisierung öffentlicher Wege zu priorisieren und die Normen auf technischen Kriterien und wissenschaftlichen Erkenntnissen zu basieren.
Der Sprecher der Organisation, Josep Maria Estopà, hob gegenüber Europa Press die hohe Beteiligung an der ersten Aktivität der Vereinigung mit 150 bis 200 Personen hervor und betonte den festlichen Charakter der Versammlung. Die Veranstaltung gipfelte in der Verlesung eines Manifests, in dem sie warnen, dass das zukünftige Gesetz in seiner jetzigen Fassung „eine tiefgreifende Veränderung der Beziehung zwischen Bürgern und Territorium“ darstellen wird.
Laut den Organisatoren führt das Projekt ein System ein, das „auf generellem Verbot“ basiert, auferlegt schwierige oder unmöglich zu erfüllende bürokratische Verfahren, schafft Dopplungen mit bestehenden Vorschriften über öffentliche Wege und könnte den sozialen Zugang zur Serra einschränken. Insbesondere äußerten sie Besorgnis über die Regulierung des Mountainbikens, das nur auf ausdrücklich von der Verwaltung genehmigte Routen beschränkt werden könnte, aufgrund der Notwendigkeit, Genehmigungen für die Durchfahrt von Privatgrundstücken einzuholen.
Dret de Pas argumentiert, dass sportliche und Freizeitnutzungen mit dem Erhalt des Kulturerbes vereinbar sind und dass keine wissenschaftlichen Beweise für die Beschränkungen der Radpraxis vorliegen. Laut der Organisation sind die Hauptursachen für die Erosion der Wege Regen, Oberflächenabfluss und mangelnde Instandhaltung und nicht sportliche Aktivität.