Fordern Prohens auf, einzugreifen, um die Sicherheit der sechs Balearen-Aktivisten der Gaza-Flottille zu gewährleisten

Märsche von Mallorca für Palästina fordert Erklärungen nach der Abfangen der Global Sumud und fordert eine institutionelle Reaktion auf das, was sie als „illegalen Piratenakt“ bezeichnen.

Schiff der Global Sumud Flottille
ARA Balears
02/05/2026
2 min

PalmaDie Abfangaktion der Global Sumud Flotte in griechischen Gewässern löst weiterhin Reaktionen auf den Balearen aus. Die Generalversammlung der Märsche für Palästina auf Mallorca hat am vergangenen Samstag die Präsidentin der Regierung, Marga Prohens, aufgefordert, Schritte zu unternehmen, um das, was sie als „illegalen Piratenakt“ bezeichnen, aufzuklären und sich nach dem Zustand der sechs auf dem Schiff befindlichen balearischen Aktivisten zu erkundigen, die mit Ziel Gaza unterwegs waren.

Die pro-palästinensische Organisation, die an diesem Wochenende in Sineu tagte, hat ihre Besorgnis über die Situation der Besatzungsmitglieder geäußert, nachdem Israel die Flotte abgefangen und ihre Mitglieder nach Kreta gebracht hatte. Darunter waren etwa dreißig spanische Staatsbürger, von denen sechs auf den Inseln lebten.

Wie sie berichteten, besteht die Priorität nun darin, die körperliche Unversehrtheit der Aktivisten zu gewährleisten und zu erfahren, unter welchen Bedingungen sie sich nach dem Eingreifen der israelischen Marine befinden. Aus diesem Grund haben sie auch den Delegierten der spanischen Regierung auf den Balearen, Alfonso Rodríguez, aufgefordert, alle notwendigen Schritte zu unternehmen, damit die Mitglieder der Flotte ihre Reise sicher fortsetzen können und diese Aktion öffentlich verurteilt wird.

Märsche für Palästina ist der Ansicht, dass die Episode kein Einzelfall ist, sondern ein weiteres Zeichen für die Spannung, die jede humanitäre Unterstützungsinitiative für Gaza umgibt. Daher wurde während der Versammlung in Sineu auch beschlossen, so bald wie möglich ein Treffen mit Organisationen, Plattformen und Kollektiven auf Mallorca einzuberufen, die sich für Menschenrechte, Frieden und die Anklage des palästinensischen Konflikts einsetzen.

Ziel ist es, eine gemeinsame Reaktion zu stärken und den institutionellen Druck angesichts einer Situation aufrechtzuerhalten, die ihrer Meinung nach nicht ohne politische oder diplomatische Reaktion bleiben darf.

Die Organisation besteht darauf, dass die Zivilgesellschaft diese Art von Aktionen nicht normalisieren kann und verteidigt, dass der Schutz der Aktivisten und die Verteidigung der Menschenrechte über jeder geopolitischen Position stehen müssen.

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