Palma-Bewohner protestieren gegen Lärm durch Nachtleben: "Es ist eine Folter, die das Zusammenleben zerstört"

Nachbarschaftsvereine fordern die Erklärung von Santa Catalina, El Jonquet, der Strandpromenade und La Llotja-Born zu akustisch belasteten Zonen.

Eines der Plakate der Initiative.
18/05/2026
2 min

Palma'Lärm ist Folter'. Unter diesem eindringlichen Motto haben verschiedene Nachbarschaftsverbände in Palma ihren Protest gegen die Lärmbelästigung verstärkt, unter der sie nach eigenen Angaben seit Jahren in Vierteln wie Santa Catalina, El Jonquet, der Strandpromenade und der Gegend von Sa Llotja-Born aufgrund unkontrollierter Nachtaktivitäten leiden.

Die Kampagne wurde mit Plakaten sichtbar gemacht, die an den Balkonen der betroffenen Viertel hingen, um eine Situation anzuprangern, die sie als "unhaltbar" betrachten und die die Gesundheit, die Ruhe und das Zusammenleben der Bewohner direkt beeinträchtigt. Die Nachbarschaftsgruppen warnen, dass die öffentlichen Verwaltungen "nicht länger ignorieren können" ein Problem, das sie als "ein ernstes Problem definieren, das ganze Viertel verschmutzt und die Rechte der Bewohner beeinträchtigt".

Akustisch belastete Zonen

Die Organisationen fordern vom Rathaus Palma sofortige und strukturelle Maßnahmen. Zu den wichtigsten Forderungen gehört die Installation zertifizierter Schallpegelmesser in den am stärksten exponierten Vierteln, um Lärmkarten mit öffentlich zugänglichen Echtzeitdaten zu erstellen. Basierend auf diesen Daten schlagen sie vor, Gebiete, die die gesetzlichen Grenzwerte überschreiten, formell als akustisch belastete Zonen auszuweisen.

Die Anwohner fordern außerdem die Aussetzung neuer Lizenzen für Bars und Restaurants in gesättigten Zonen sowie eine umfassende Kontrolle der bestehenden Betriebe, um zu überprüfen, ob sie die Vorschriften zur Schalldämmung, Kapazität und zum Schließen von Türen und Fenstern einhalten. Darüber hinaus fordern sie eine Begrenzung neuer Terrassen und die Sanktionierung unregelmäßiger Besetzungen des öffentlichen Raums.

'Lärm ist Folter' lautet der Slogan der Kampagne.

Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen gehört auch die Verkürzung der Öffnungszeiten von Lokalen und Terrassen, insbesondere in Wohngebieten, sowie das Verbot neuer Konzerte und Musikveranstaltungen in öffentlichen Räumen der am stärksten betroffenen Stadtteile.

Die Verbände fordern außerdem mehr Polizeikontrollen gegen rücksichtsloses Verhalten auf der Straße, Alkoholkonsum im öffentlichen Raum (Botellón) und Lärm durch Pfeifen oder Musik, sowie eine aktive Überwachung von Straßenmusikern und Fahrzeugverkehr.

Epizentren unkontrollierter Freizeitgestaltung

Die Kollektive versichern, dass sie bereit sind, mit dem Konsistorium zusammenzuarbeiten, um Lösungen zu finden, bestehen aber darauf, von den städtischen Vertretern Maßnahmen zur Bewältigung "des Problems in akustisch belasteten Vierteln wie Santa Catalina und El Jonquet, dem Paseo Marítimo und Sa Llotja Born, Epizentren der unkontrollierten Freizeitgestaltung in Palma" zu fordern.

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