Die Einwohner von Alcúdia fordern mehr Dialog mit dem Stadtrat bezüglich des Verlaufs des Stromkabels.

ANACA behauptet, dass ein vom Stadtrat in Auftrag gegebener technischer Bericht darauf hinweist, dass die Zufahrt durch die Bucht von Alcúdia geringere Umweltauswirkungen hätte.

Die Hochspannungsplattformen werden am kommenden Donnerstag an die Delegation der Zentralregierung ausgeliefert.
ARA Balears
09/03/2026
1 min

PalmeDie Bürgerplattform ANACA bekräftigte ihre Bereitschaft, einen konstruktiven Dialog mit dem Stadtrat von Alcúdia aufrechtzuerhalten, und forderte, die Debatte über die Trasse des Stromkabels nach dem Treffen am Montag mit dem Bürgermeister und Mitgliedern des Stadtrats wieder aufzunehmen.

ANACA respektiert das Recht des Stadtrats, im Rahmen des öffentlichen Verfahrens Einwände zu erheben. Die Plattform ist jedoch der Ansicht, dass die Debatte über ein Infrastrukturprojekt dieser Größenordnung durch „institutionellen Dialog, Transparenz und eine sorgfältige Analyse der verfügbaren technischen Gutachten“ geführt werden sollte. In diesem Zusammenhang weist ANACA darauf hin, dass dasselbe vom Stadtrat beim Balearischen Zentrum für Angewandte Biologie (CBBA) in Auftrag gegebene Gutachten zu dem Schluss kommt, dass die alternative Route durch die Bucht von Alcúdia „weniger umweltbelastend ist als die alternative Route durch die Bucht von Pollença“. Die Plattform merkt an, dass die vom Stadtrat eingereichten Einwände weder Bedenken hinsichtlich der Route durch die Bucht von Pollença äußern noch die alternative Route durch die Bucht von Alcúdia vorschlagen, obwohl dasselbe vom Stadtrat in Auftrag gegebene Gutachten diese Option als die umweltschonendste ausweist.

ANACA ist der Ansicht, dass diese Situation die Notwendigkeit unterstreicht, die Debatte über die Trasse wieder aufzunehmen und die bestehenden Alternativen eingehender zu analysieren, insbesondere jetzt, da eine neue Frist für die Einreichung von Einwänden gegen das staatliche Verfahren begonnen hat. Die Plattform bekräftigt, dass ihr Ziel von Anfang an darin bestand, technische Informationen bereitzustellen und eine Lösung zu fördern, die die ökologischen und territorialen Auswirkungen des Projekts minimiert.

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