Bewohner von Palma erobern das Schlachthaus mit einem Abendessen im Freien zurück, um dessen Nutzung zu fordern
Die Plattform Salvem l’Escorxador versammelte die Nachbarn zu einem Tag, um den Unterhalt des Raums zu fordern und die Gebäude und Zonen zurückzugewinnen, die derzeit geschlossen oder untergenutzt sind
Das SchlachthausEine Gruppe von Anwohnern aus Palma verwandelte den Schlachthof (Escorxador) in einen Treffpunkt mit einem demonstrativen Abendessen unter freiem Himmel, um zu fordern, dass dieser städtische Raum wieder belebt wird und erneut eine zentrale Rolle im Leben des Viertels spielt. Der Tag brachte Anwohner von Camp Redó, Cas Capiscol und Santa Pagesa zusammen, und auch Madò Farta nahm daran teil.
Die Initiative wurde von der Plattform Salvem l’Escorxador ins Leben gerufen, die gegründet wurde, um den Verfall anzuprangern, unter dem das Gelände laut ihren Mitgliedern leidet, und um Maßnahmen der Stadtverwaltung zu fordern. Während des Tages wurden verschiedene Aktivitäten und ein Abendessen im Freien organisiert, was dazu diente, die Nachbarn zusammenzubringen und ihren Forderungen Sichtbarkeit zu verleihen.
Sie fordern die Wiederherstellung eines heute unternutzten Raums
Die Plattform ist der Ansicht, dass der Escorxador, ein von Gaspar Bennàssar entworfenes historisches Gebäude, wieder zu einem sozialen und kulturellen Bezugspunkt für die umliegenden Stadtviertel werden sollte. Zu ihren Hauptforderungen gehören ein Instandhaltungsplan, Verbesserungen zur Gewährleistung der Sicherheit sowie die Wiederherstellung von Räumen, die derzeit geschlossen oder ungenutzt sind.
Die Anwohner weisen unter anderem auf Probleme wie eine abgestützte Mauer in der Nähe des Spielplatzes, den schlechten Zustand einiger Einrichtungen und verschiedene Wartungsmängel hin. Sie fordern zudem, dass unter Bürgerbeteiligung entschieden wird, welche Nutzung die verschiedenen Bereiche des Geländes haben sollen.
Zu den Möglichkeiten, die sie vorschlagen, gehören die Wiederherstellung der Halle, in der sich früher der Gastronomiemarkt Sant Joan befand, sowie die Schaffung von Kunstateliers, Proberäumen, Flächen für Kinderaktivitäten und einem Lebensmittelmarkt.
Die Plattform erinnert auch daran, dass Mercasa das Gelände im Jahr 2021 nach drei Jahrzehnten nicht mehr verwaltet hat. Seitdem, so die Anwohner, befindet sich der Ort in einer Art „Schwebezustand“ und hat einen Teil seiner Aktivität verloren.
Die Forderung beschränkt sich daher nicht darauf, den Escorxador für einen einzelnen Tag zurückzugewinnen, sondern ihn wieder für das Viertel zu öffnen, ihn in gutem Zustand zu erhalten und ihm ein Zukunftsprojekt zu geben.