Vox-Warnung an die PP: Sie lehnt alle Änderungsanträge zum Omnibusgesetz ab

Steuer- und Wohnungsinitiativen bleiben wegen neuer Verhandlungen in der Schwebe

Die Abgeordneten der PP im Parlament, mit der Präsidentin Marga Prohens und den Vizepräsidenten Antoni Costa und Antònia Estarellas in der ersten Reihe
A.M.
21/04/2026
1 min

PalmaDer Konflikt zwischen der PP und Vox wurde im Balearenparlament erneut deutlich. Die rechtsextreme Partei stimmte bei der Anhörung des Ausschusses für Finanzen und Haushalt am Dienstag gegen alle vom PP vorgelegten Änderungsanträge zum Gesetz über strategische Projekte, bekannt als Omnibusgesetz. Dieser Schritt setzt ein Bündel wichtiger Maßnahmen für die Legislaturperiode aus und wird als klares Warnsignal von Vox an die Regierung von Marga Prohens interpretiert.Die Entscheidung bedeutet, dass mehrere wichtige Vorschläge blockiert werden oder erneut diskutiert werden müssen. Dazu gehören Maßnahmen zur Erleichterung des Zugangs zu Wohnraum, wie die Abschaffung der Stempelsteuer für Personen unter 30 Jahren, die Anhebung der Preisgrenze für Wohnungen für Hilfsleistungen oder die Reduzierung der Grunderwerbsteuer um 50 %. Das Paket enthielt auch die Möglichkeit, Wohnungen auf ländlichem Boden zu legalisieren und Änderungen in Bereichen wie der Verwaltungsführung, der Energie oder der Landwirtschaft.

Trotz des politischen Schlages relativiert Vox, dass es sich nicht um eine endgültige Ablehnung handelt. Quellen der Partei versichern, dass die Gegenstimme eine Bewegung ist, um die Verhandlungen mit der PP zu erzwingen, in einem Kontext wachsender Spannungen zwischen beiden Formationen, die die Zerbrechlichkeit der parlamentarischen Mehrheit erneut deutlich machen.

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