Vox-Warnung an PP: lehnt alle Änderungsanträge zum Omnibusgesetz ab

Steuer- und Wohnungsbauinitiativen bleiben aufgrund neuer Verhandlungen in der Schwebe

Die Abgeordneten der PP im Parlament, mit der Präsidentin Marga Prohens und den Vizepräsidenten Antoni Costa und Antònia Estarellas in der ersten Reihe
A.M.
21/04/2026
2 min

PalmaDer Konflikt zwischen PP und Vox ist im Balearenparlament erneut deutlich geworden. Die rechtsextreme Partei stimmte gegen alle vom PP vorgelegten Änderungsanträge, rund 80 an der Zahl, zum Gesetz über strategische Projekte, bekannt als Omnibusgesetz, während der Anhörung der Kommission für Finanzen und Haushalt am Dienstag. Dieser Schritt setzt ein Paket wichtiger Maßnahmen für die Legislaturperiode aus und wird als klare Warnung von Vox an die Regierung von Marga Prohens verstanden.Die Entscheidung bedeutet, dass verschiedene wichtige Vorschläge blockiert werden oder erneut debattiert werden müssen. Zu diesen Änderungsanträgen gehören Steuererleichterungen zur Ausweitung der Freibetragsgrenzen für die Grunderwerbsteuer (ITP), zur Senkung der Steuer auf beurkundete Rechtsgeschäfte (AJD) sowie eine Reduzierung von 50 % sowohl der ITP als auch der AJD beim Kauf von preisgebundenen Wohnungen.

Das Paket beinhaltete auch die Möglichkeit, die Legalisierung von Wohnungen auf ländlichem Boden zu sichern und Änderungen in Bereichen wie Verwaltungsmanagement, Energie oder Landwirtschaft. Darüber hinaus hat die Gegenstimme von Vox die vom Regierung vorgeschlagene Abzugsfähigkeit zur Vermeidung von Mieterhöhungen bei Mietverträgen, die in diesem Jahr erneuert werden, in der Schwebe gelassen.

Die PP reichte ebenfalls eine Reihe von Änderungsanträgen ein, die darauf abzielten, bürokratische Belastungen zu reduzieren und die Schaffung von Sozialdiensten zu beschleunigen, wie z. B. die Auslagerung bestimmter bürokratischer Verfahren.

Trotz des politischen Rückschlags stellen sie von Vox klar, dass es sich nicht um eine endgültige Ablehnung handelt. Quellen der Partei versichern, dass die Gegenstimme eine Bewegung ist, um die Verhandlungen mit der PP zu erzwingen, in einem Kontext wachsender Spannungen zwischen beiden Formationen, der die Zerbrechlichkeit der parlamentarischen Mehrheit erneut unterstreicht.

Manuela Cañadas.

Insbesondere hat Vox diese Änderungsanträge nicht unterstützt und argumentiert, dass sie nicht vereinbart worden seien und dass für seine Stimme ein weiterer Verhandlungsspielraum eröffnet werden müsse. Auf diese Weise haben die Anhänger von Santiago Abascal die rund 80 Änderungsanträge der Volkspartei abgelehnt, da ihrer Aussage nach der Pakt auf die von Vox vorgelegten Änderungsanträge ausgerichtet war. Nun bleiben diese Änderungsanträge bestehen und werden erneut in einer Kommission debattiert, wo Vox gewarnt hat, dass sie bei fehlender Einigung erneut dagegen stimmen werden.

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