Familie mit Minderjährigem festgenommen, weil sie nach Zahlung von 3.000 Euro versucht hat, eine Villa in Manacor zu besetzen

Die fünf Familienmitglieder gaben an, dass sie einer Person Geld bezahlt hatten, um in die Wohnung zu gelangen.

Einfamilienhaus
ARA Balears
05/04/2026
1 min

ManacorDie Nationalpolizei hat mit Unterstützung der örtlichen Polizei von Manacor fünf Mitglieder derselben Familie, darunter einen Minderjährigen, wegen des versuchten Besitzes einer Villa in Manacor festgenommen. Die Beteiligten versicherten den Beamten, dass sie 3.000 Euro an einen Mann gezahlt hätten, um Zugang zu dem Haus zu erhalten.

Die Ereignisse reichen bis zum 25. März zurück, als die 091 einen Hinweis auf eine mögliche Besetzung eines Grundstücks in der Gemeinde erhielt. Als die Beamten eintrafen, stellten sie fest, dass der Zugang mit Brettern versperrt war, die laut Zeugen am selben Morgen angebracht worden waren.

Die Polizisten riefen in das Innere des Anwesens, bis ein Mann die Tür öffnete und erklärte, dass er und die Familie seines Onkels seit über einem Monat in dem Haus lebten. Anschließend identifizierten die Beamten vier weitere Personen, alle aus demselben Familienkern, darunter einen Minderjährigen.

Während des Einsatzes räumte einer der Beteiligten ein, dass sie 3.000 Euro an eine Person gezahlt hatten, um ihnen den Zugang zu dem Haus zu ermöglichen, konnte jedoch keine Angaben zu dieser Person machen. Parallel dazu kontaktierten die Beamten die Eigentümerin, die erklärte, dass die Villa ein zweiter Wohnsitz der Familie sei und dass seit wenigen Tagen niemand mehr dort gewesen sei.

Nach Prüfung der Situation nahmen die Beamten die fünf Familienmitglieder als mutmaßliche Täter eines Hausfriedensbruchs fest.

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