Tourismus

„Was in Malle passiert, bleibt in Malle“: die deutsche Werbung des Flughafens, die die Anwohner verärgert

Eine Werbeanzeige, vollständig auf Deutsch geschrieben, ändert den Namen von Mallorca in ein deutsches Konzept, das dazu ermutigt, auf die Insel zu kommen, um Urlaub zu machen.

28/05/2026

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PalmaEin neues, komplett auf Deutsch gehaltenes Werbeplakat am Flughafen von Palma hat die Debatte über den Massentourismus auf Mallorca erneut angeheizt. Die Kampagne, die an der Fassade des Parkhauses angebracht ist und von der Hauptausfahrt des Ankunftsterminals aus sichtbar ist, verwendet den Slogan 'Was auf Malle passiert, wird auf Malle beglichen'' (Was auf Mallorca passiert, wird auf Mallorca beglichen).

Die Kampagne, die an der Fassade des Parkhauses angebracht ist und von der Hauptausfahrt des Ankunftsterminals aus sichtbar ist und von Sparkasse und Wero, einer deutschen Sparkasse und öffentlichen Banken und einem Zahlungsdienstleister, ähnlich wie Bizum, jeweils, vorangetrieben wurde, hat heftige Kritik hervorgerufen, insbesondere wegen des Begriffs 'Malle', einer umgangssprachlichen Bezeichnung, die von deutschen Touristen zur Bezeichnung der Insel verwendet wird und tief in bestimmten Sektoren des kollektiven Gedächtnisses verwurzelt ist und oft mit einem Tourismusmodell verbunden ist, das auf Exzess, ständige Feste und unkontrollierten Alkoholkonsum und Drogen basiert, insbesondere in Arenal und in der Straße, die als 'del Jamón', bekannt ist, zusätzlich zu einer langen Geschichte von Vergewaltigungen und sexuellem Missbrauch von Frauen jeden Sommer.

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Das Vorkommen dieser Art von Nachrichten am Haupteingangspunkt der Inseln erfolgt kurz nach Beginn einer bisher rekordverdächtigen Touristensaison, die auch von einer gesellschaftlichen Debatte über die Grenzen des Tourismusmodells und folglich über den Verlust der Lebensqualität der Einwohner der Balearen aufgrund des Mangels an Zugang zu Wohnraum, der prekären Arbeitsbedingungen und steigender Preise begleitet wurde.

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In den letzten Jahren ist die Zunahme von Schildern, Anzeigen und Dienstleistungen, die sich ausschließlich an ausländische Besucher richten, von Organisationen kritisiert worden, die vor einer fortschreitenden Unterordnung des öffentlichen Raums unter die Tourismusindustrie warnen. Die Platzierung des Schildes, direkt am Ausgang des Flughafens, hat die Debatte darüber neu entfacht, welches Inselmodell den Millionen von Touristen, die jedes Jahr dort ankommen, präsentiert wird und welchen Raum die eigene Sprache und Identität innerhalb von Infrastrukturen einnehmen, die zunehmend auf grenzenlosen Tourismuskonsum ausgerichtet sind.