Tourismus

"Was in Malle passiert, bleibt in Malle": Werbung am Flughafen in deutscher Sprache, die die Anwohner empört

Eine Werbeanzeige, die vollständig auf Deutsch geschrieben ist, ändert den Namen von Mallorca in ein deutsches Konzept, das dazu anregt, auf die Insel zu kommen und Urlaub zu machen

Akt. vor 28 min

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PalmaEin neues, vollständig auf Deutsch gehaltenes Werbeplakat am Flughafen Palma hat die Debatte über den Massentourismus auf Mallorca erneut angeheizt. Die Kampagne, die an der Fassade des Parkhauses angebracht ist und von der Hauptausfahrt des Ankunftsterminals aus sichtbar ist, verwendet den Slogan 'Was auf Malle passiert, wird auf Malle beglichen' ('Was auf Mallorca passiert, bleibt auf Mallorca').

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Die Werbung, die von Sparkwasse und Wero gefördert wurde, hat scharfe Kritik hervorgerufen, insbesondere wegen des Begriffs 'Malle', einer umgangssprachlichen Bezeichnung, die von deutschen Touristen verwendet wird, um sich auf die Insel zu beziehen, insbesondere im Zusammenhang mit Freizeit- und Strandtourismus.

Die Präsenz dieser Art von Botschaften am Haupteingang zu den Inseln erfolgt kurz nach Beginn einer bisher rekordverdächtigen Touristensaison, die auch von der gesellschaftlichen Debatte über die Grenzen des Tourismusmodells und folglich über den Verlust der Lebensqualität der Bewohner der Balearen aufgrund des Mangels an Wohnraum, der prekären Arbeitsverhältnisse und der steigenden Preise begleitet wurde.

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In den letzten Jahren war die Zunahme von Schildern, Anzeigen und Dienstleistungen, die sich ausschließlich an ausländische Besucher richten, Gegenstand von Kritik durch Organisationen, die vor einer fortschreitenden Unterordnung des öffentlichen Raums gegenüber der Tourismusindustrie warnen. Die Platzierung des Schildes, direkt am Ausgang des Flughafens, hat die Debatte darüber wiederbelebt, welches Inselmodell den Millionen von Touristen, die jedes Jahr ankommen, präsentiert wird und welchen Raum die eigene Sprache und Identität innerhalb von Infrastrukturen einnehmen, die zunehmend auf grenzenlosen Tourismuskonsum ausgerichtet sind.