Tierquälerei

Sie geben Ziegen in Cala Figuera Bier und lassen die Dosen am Boden liegen

FAADA verurteilt das Verhalten der Gruppe und fordert, dass Tiere nicht als Touristenattraktion genutzt werden

Personen, die Ziegen in Cala Figuera Bier geben.
ARA Balears
31/08/2026 - 12:31 h.
2 min

PalmaEin Video zeigt eine Gruppe von Menschen, die Ziegen in Cala Figuera auf Mallorca Bier geben und dann die Dosen auf den Boden werfen. Die Bilder, die ursprünglich vom Instagram-Account Mallorca Viral verbreitet wurden, haben zahlreiche Kritik in den sozialen Netzwerken hervorgerufen und die öffentliche Anzeige der Stiftung für Beratung und Aktion zur Verteidigung der Tiere (FAADA) motiviert.

In der Aufnahme umkreisen mehrere Ziegen die Gruppe und eine der Personen hält eine Dose an den Mund eines der Tiere, damit es trinkt. Währenddessen filmen andere Mitglieder der Gruppe die Szene mit ihren Handys. FAADA beklagt, dass sie danach die Dosen zwischen den Felsen zurückließen.

"Es ist nicht lustig. Es ist kein Scherz. Und es ist kein Tourismus", warnte die Tierschutzorganisation. FAADA kritisiert, dass die Verletzlichkeit von Tieren zu einer Show gemacht wird und erinnert daran, dass die Natur kein Raum ist, in dem sich Besucher ohne Rücksicht auf die Folgen verhalten können.

Die Organisation verurteilt auch die Entsorgung von Verpackungen. Neben den Umweltauswirkungen können die Dosen eine Gefahr für Ziegen darstellen, die sich ihnen nähern, sie manipulieren oder sich an den Kanten verletzen könnten.

Die Bilder lassen nicht erkennen, wie viel Bier die Tiere zu sich genommen haben oder ob es ihnen gesundheitliche Probleme bereitet hat. Nichtsdestotrotz kann die Gabe von Nahrungsmitteln oder Getränken, ohne deren Bedürfnisse zu kennen, ihre Ernährung und ihr Verhalten beeinträchtigen. Alkohol kann bei ausreichender Aufnahme Vergiftungen verursachen und das Nervensystem sowie die Koordination beeinträchtigen.

FAADA hat den Fall genutzt, um sich für einen tierfreundlicheren Tourismus einzusetzen. "Tiere sind nicht Teil unserer Unterhaltung", betont die Stiftung und empfiehlt, sie aus der Ferne zu beobachten, ihnen weder Essen noch Trinken zu geben und keinen Müll in Naturräumen zu hinterlassen.

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