Sie fordern Prohens auf, einzugreifen, um die Sicherheit der sechs Balearen-Aktivisten der Gaza-Flottille zu gewährleisten

Marsch für Mallorca für Palästina fordert Erklärungen nach der Abfangung der Global Sumud und fordert eine institutionelle Reaktion auf das, was sie als „illegalen Piratenakt“ bezeichnen.

Schiff der Global Sumud Flottille
ARA Balears
Akt. vor 22 min
2 min

PalmaDie Abfangen der Globalen Friedensflotte (Sumud) in griechischen Gewässern sorgt weiterhin für Reaktionen auf den Balearen. Die Generalversammlung der Marches de Mallorca für Palästina hat am Samstag die Präsidentin der Regierung, Marga Prohens, aufgefordert, Schritte zu unternehmen, um das, was sie als „illegale Piraterie“ bezeichnen, aufzuklären und sich nach dem Zustand der sechs balearischen Aktivisten zu erkundigen, die an Bord des Schiffes mit Ziel Gaza reisten.

Die pro-palästinensische Organisation, die an diesem Wochenende in Sineu zusammentrat, hat ihre Besorgnis über die Situation der Besatzungsmitglieder zum Ausdruck gebracht, nachdem Israel die Flottille abgefangen und ihre Teilnehmer nach Kreta gebracht hatte. Darunter waren etwa dreißig spanische Staatsbürger, von denen sechs auf den Inseln ansässig waren.

Wie sie angeprangert haben, ist die Priorität nun, die körperliche Unversehrtheit der Aktivisten zu gewährleisten und zu wissen, unter welchen Bedingungen sie sich nach dem Eingreifen der israelischen Marine befinden. Aus diesem Grund haben sie auch den Delegierten der spanischen Regierung auf den Balearen, Alfonso Rodríguez, aufgefordert, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, damit die Mitglieder der Flottille ihre Reise sicher fortsetzen können und diese Aktion öffentlich verurteilt wird.

Marches per Palestina ist der Ansicht, dass der Vorfall kein Einzelfall ist, sondern vielmehr ein weiteres Beispiel für die Spannungen, die jede humanitäre Unterstützungsinitiative für Gaza umgeben. Aus diesem Grund wurde während der Versammlung in Sineu auch vereinbart, so bald wie möglich ein Treffen mit Organisationen, Plattformen und Kollektiven auf Mallorca einzuberufen, die sich für die Verteidigung der Menschenrechte, des Friedens und die Anprangerung des palästinensischen Konflikts einsetzen.

Ziel ist es, eine gemeinsame Reaktion zu verstärken und den institutionellen Druck angesichts einer Situation aufrechtzuerhalten, die ihrer Meinung nach keine politische oder diplomatische Antwort unbeantwortet lassen darf.

Die Organisation besteht darauf, dass die Zivilgesellschaft diese Art von Aktionen nicht normalisieren kann und verteidigt, dass der Schutz der Aktivisten und die Verteidigung der Menschenrechte über jeder geopolitischen Position stehen müssen.

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