Radsportler auf Mallorca: Chance oder Chaos auf den Straßen?
PP und MÉS geraten im Parlament wegen der Überlastung der Straßen aneinander
PalmaBei gutem Wetter wird der Radtourismus wiederbelebt. Es ist üblich, Gruppen von Radtouristen auf den Straßen Mallorcas zu sehen. Ist das eine "Gelegenheit", wie der Tourismusrat Jaume Bauzà am Dienstag im Parlament verteidigte? Oder die Ursache für das "Straßenchaos?", wie die Abgeordnete Marta Carrió von MÉS per Mallorca vorwarf?
"Die Eindämmung, die die Regierung vorschlägt, funktioniert, wenn die Mallorquiner zu Hause bleiben", sagte Carrió. "Wenn Sie einen mutigen Akt begangen haben, sich aufgelehnt haben, gesagt haben, dass Sie sich nicht damit abfinden, unser Haus den Deutschen und Engländern zu überlassen, und auf die Straße gegangen sind, wird die Sache komplizierter", fuhr er fort und beschrieb das Fahren als ein "Videospiel, bei dem man Radfahrer überholt".
Das TIB, gesättigt
Parallel dazu hat Carrió die Sättigung des Überlandverkehrs hervorgehoben. Die Ökosouveränistin bezog sich auf eine Veröffentlichung in den sozialen Medien, die in den Medien widerhallte. In einem Fall, eine junge Frau erklärte auf Tiktok dass die Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs in Touristengemeinden wie Magaluf und Valldemossa die Schlangen überspringen und sich mit einigen Touristen auseinandersetzen müssen, weil die Busse so voll sind, dass sie sonst draußen bleiben und zu spät zur Schule oder zur Arbeit kommen. Aufgrund dieser angespannten Momente bedauerte sie, Angst und Beklommenheit erlebt zu haben und bei der Arbeit angekommen zu sein, "zitternd". "Sie wollen die Einreise von Fahrzeugen nicht begrenzen, sie erhöhen die Zahl der Touristen auf 20 Millionen, wir haben keine Busse für Klassenausflüge, sie wollen uns im Chaos festhalten", wetterte Carrió: "Chaos wird nicht verwaltet, es wird gelöst".
Der Stadtrat Bauzà beschränkte sich auf die Beantwortung der Frage zu Radtouristen. Er verteidigte, dass ihre Ankunft "in der mittleren und niedrigen Saison" "perfekt ist, um die Aktivität vorwegzunehmen und den lokalen Geschäften und den Dörfern im Landesinneren Vorteile zu verschaffen". In diesem Sinne betonte er, dass der Radtourismus "kein Problem", sondern "eine Gelegenheit" sei und warf den Ökosouveränisten vor, "ein Problem mit den Touristen und nicht mit den 'Radfahrern' zu haben".