Kuba-Blockade

Meliá und Fluggesellschaften reduzieren ihre Präsenz in Kuba infolge der durch Trumps Blockade ausgelösten Krise.

Iberia und Air Europa haben außerdem angekündigt, einen technischen Zwischenstopp in der Dominikanischen Republik einzulegen, um die Verbindungen nach Kuba aufrechtzuerhalten.

Meliá Hotel
ARA Balears
10/02/2026
1 min

PalmeDie Hotelkette Melià hat ihr Hotelangebot in Kuba reduziert und es an die aktuelle Beschäftigungslage angepasst. Mit dieser Entscheidung will sie sich an die von der Trump-Administration verhängte Angebotsblockade und die damit einhergehende Nachfrage anpassen.

Quellen des Hotelunternehmens erklärten gegenüber EFE, dass es sich um eine operative Entscheidung handle, die vorerst drei Hotels betreffe und „ausschließlich auf der Auslastung basiere“. Ziel sei es, Ressourcen zu optimieren und den Gästen den bestmöglichen Service und ein optimales Erlebnis zu bieten. Man versicherte, dass die Hotels über ausreichend Vorräte verfügten, um den Betrieb aufrechtzuerhalten, und wies darauf hin, dass die kubanischen Tourismusbehörden bestätigt hätten, dass genügend Treibstoff vorhanden sei, um den normalen Betrieb der Hotels zu gewährleisten. Weiterhin bekräftigte man die enge Zusammenarbeit mit Reiseveranstaltern, um den von diesen Anpassungen betroffenen Kunden in jedem Fall die besten Alternativen anbieten zu können. Auch die Fluggesellschaften Iberia und Air Europa kündigten an, aufgrund der von den USA verhängten Lieferengpässe einen technischen Zwischenstopp in der Dominikanischen Republik auf ihren Flügen zwischen Kuba und Spanien einzulegen.

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