Laut ihrer Freundin war Magdalena Serra so: „Als Kind wollte sie alles wissen, sie war eben noch ein Kind!“

Maria Bel Cladera, eine Freundin der Journalistin, verrät uns die bestgehüteten Geheimnisse ihrer Kindheit.

Magdalena Serra, während ihrer Kindheit
25/01/2026
3 min

PalmeSie mochte Blur lieber als die Spice Girls, Oasis lieber als Britney Spears (obwohl sie hin und wieder auch mal einen Song von beiden spielte). Die Erklärung ist einfach und jeder, der die Szene kennt, wird sie verstehen: Als sie anfing, an den Wochenenden auszugehen, war sie Stammgast in der Bar „Plaça de sa Pobla“, einem Treffpunkt für junge Leute aus Sa Pobla und den umliegenden Städten. In dieser Bar lernte sie auch Magdalena Serra (Sa Pobla, 1983) kennen, eine Journalistin und Moderatorin der Sendung… Jetzt geht's los. Ab der IB3 tanzte sie zu den Liedern von Blur, Oasis und REM und machte sich die Musik zu eigen. Im Morgengrauen Aus „Los Fresones Rebeldes“ (Die rebellischen Erdbeeren). Sie sangen es aus voller Kehle mit ihrer Freundin Maria Bel Cladera, die uns einen Einblick in die Kindheit und Jugend der Journalistin gibt.

Schon als Kind fiel sie durch ihr Aussehen auf: helle Haut, ein sommersprossiges Gesicht und langes, lockiges, dunkelbraunes Haar. Ihre Mutter kleidete sie zudem stets modisch und achtete auf ihr Äußeres: „Sie war wie eine Puppe, immer sehr gut gekleidet und gepflegt. Das machte sie eitel: Wenn sie etwas älter war und meine Mutter sie zum Spaziergang abholte, hatte sie Zeit, mit ihren Eltern zu plaudern“, sagt die Freundin, die genau weiß, dass sich daran „über die Jahre nichts geändert hat“.

Magdalena Serra und Maria Bel Cladera wohnten schon immer in derselben Straße und gingen auf dieselbe Schule. Cladera erinnert sich aus eigener Erfahrung, dass Magdalena ein kleines, unstillbar neugieriges Wesen war: „Sie interessierte sich für alles, was um sie herum geschah, stellte viele Fragen und wollte alles wissen. Sie war sehr anhänglich.“ Ob das der Grund dafür sei, sagt Cladera, dass sie schließlich Journalismus studiert habe?

Als junges Mädchen nahm Magdalena an rhythmischen Sportgymnastikkursen teil, doch die Anforderungen des Sports überzeugten ihre Mutter nicht, die sie stattdessen zum Basketballtraining anmeldete. Es dauerte nicht lange, obwohl sie als Teenagerin zusammen mit Maria Bel zurückkehrte: „Als wir in der 11. oder 12. Klasse der Oberstufe waren, fragten uns einige Klassenkameraden, ob wir der Basketballmannschaft beitreten wollten, weil sie sonst die Mannschaft verlieren würden. Wir hatten keine Ahnung, was wir taten, aber wir meldeten uns an. Es war wie in einer eigenen Liga: Palo und Sopa de Cabra (eine spanische Comedy-Show) liefen in der Umkleidekabine, wir trainierten dreimal die Woche, und wir waren Teenager, was bedeutete, dass es überall dramatisch und intensiv zuging“, erinnert sie sich.

Neben ihrer Basketballkarriere tanzte Magdalena auch gern: „Sie wurde schon als Kind angemeldet und tanzte viele Jahre lang. Sie hatte zwei Kleider im Landhausstil: eines zum Wechseln und ein anderes für populärere Tänze. Dieses Hobby teilte sie aber hauptsächlich mit ihrer Mutter.“

In Magdalena Serras Heimatstadt hatten sie das Glück, Canal Plus zu empfangen, und das weckte ihre Begeisterung für Serien wie Mein sogenanntes Lebenmit Claire Danes und Jared Leto; außerdem war er besessen von Dowson glaubt…eine Serie, deren Soundtrack er gekauft hatte. Und wenn er von der Schule nach Hause kam, sah er sie sich an. Schöne Leistung

Magdalena wusste fast ihr ganzes Leben lang, dass sie Journalistin werden wollte. Nur einen Moment lang zweifelte sie, als sie von der Serie gefesselt war. NotaufnahmeUnd sie beschloss, Ärztin zu werden. In der zehnten Klasse hatte sie so große Schwierigkeiten mit den schwierigen Fächern Mathematik, Physik und Chemie, dass sie sich bei der Wahl ihres Abiturzweigs für den geisteswissenschaftlichen Zweig entschied.

Maria Bel beschreibt Magdalena als freundliche, fröhliche Frau, die immer ein Lächeln im Gesicht hat; sie erinnert sich an keinen einzigen Streit oder Kampf: „Sie hat einen sehr guten Charakter, aber man muss ihr vertrauen, damit sie sich öffnet: Sie muss einen erst kennenlernen. Wenn Vertrauen da ist, kann man mit ihr über alles reden.“ Allerdings hat sie auch ein paar Macken: „Ihre Lieblingspizza ist Hawaii, und sie trank bis zu ihrem 30. Lebensjahr Malibu mit Ananas.“ Macht nichts, Magdalena. Maria Bel singt trotzdem für dich. Geh nicht weit weg, weit weg ist zu weit für mich!

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