Koldo-Fall

Koldo García schweigt vor dem Richter im Fall der Masken auf den Balearen

Der ehemalige Berater des ehemaligen Ministers José Luis Ábalos beruft sich auf sein Recht zu schweigen bei den Ermittlungen zum Kauf von Sanitätsmaterial während der Pandemie

L'exassessor ministerial Koldo García durant la seva declaració com acusat en el judici de les màscares en el Tribunal Suprem
ARA Balears
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PalmaKoldo García, ehemaliger Berater des ehemaligen Transportministers José Luis Ábalos, hat am Donnerstag von seinem Recht Gebrauch gemacht, vor dem Richter Ismael Moreno von der Audiencia Nacional im Rahmen der Ermittlungen im sogenannten ‘Fall Koldo’ nicht auszusagen.

Die Vorladung erfolgte aufgrund des Berichts der Zentralen Operativen Einheit (UCO) der Guardia Civil über den Kauf von Sanheitsmaterial auf den Balearen während der Pandemie. Wie seine Anwältin Leticia de la Hoz erklärte, hat ihr Mandant beschlossen, nicht auszusagen, während er auf die Entscheidung über eine Beschwerde wartet, die auf die Einstellung des Verfahrens abzielt.

Die Verteidigung vertritt die Ansicht, dass die Sachverhalte, wegen derer ermittelt wird, bereits vom Obersten Gerichtshof verhandelt worden seien und daher nicht Gegenstand eines Strafverfahrens sein könnten. “Wir sind der Meinung, dass dieselben Sachverhalte nicht zweimal verhandelt werden können”, sagte die Anwältin.

De la Hoz kündigte an, dass die Verteidigung, falls die Berufung keinen Erfolg hat, in einer späteren Phase des Verfahrens die freiwillige Aussage von Koldo García beantragen werde.

Darüber hinaus forderte die Verteidigung eine Kopie der von der Guardia Civil beschlagnahmten Mobiltelefone, da ihr Mandant Zugang zu demselben Material wie die Anklage benötige, um seine Verteidigung vorbereiten zu können. “Man kann sich nicht verteidigen, solange man nicht dieselben Waffen wie die Anklage hat”, schloss die Anwältin.

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