Hundert Fachleute werden in Palma darüber diskutieren, wie sprachliche Rechte geschützt werden können.
Die UIB, die OCB und die IEB organisieren die Veranstaltung, die am 19. und 20. Februar stattfinden wird.
PalmeDie Anwaltskammer der Balearen veranstaltet am 19. und 20. Februar eine Konferenz zum Schutz sprachlicher Rechte. Über hundert Juristen und Verwaltungsfachleute haben sich angemeldet. Die Konferenz wird von der Universität der Balearen (UIB), dem Kulturverband der Balearen (OCB) und dem Institut für Balearenstudien (IEB) organisiert. Der Präsident des Obersten Gerichtshofs der Balearen (TSJIB), Carlos Gómez, und der Rektor der UIB, Jaume Carot, werden die Veranstaltung abschließen. Der Kulturverband der Balearen betonte in einer Pressemitteilung, dass der Rechtsschutz angesichts der rückschrittlichen Maßnahmen, die ihrer Ansicht nach in verschiedenen Gebieten an Bedeutung gewinnen, aktuell von großer Relevanz sei. Im Falle der Balearen sei die kulturelle und sprachliche Vielfalt „ernsthaft gefährdet“. Daher unterstrich der Verband die dringende Notwendigkeit, diese Entwicklung umzukehren, um das Überleben des Katalanischen zu sichern. Sie hoben zudem die positive Zusammenarbeit der Organisatoren hervor und betonten, dass die Konferenz hochrangige Rechtsexperten von Universitäten aus verschiedenen Regionen zusammenbringen wird. Die Konferenz befasst sich mit der Frage, wie die Sprachfreiheit in unterschiedlichen Bereichen, darunter Justiz, Gesundheitswesen, Bildung und digitale Verwaltung, rechtlich geschützt werden kann. Sie analysiert außerdem, welche Regelungen geändert werden sollten, um das Recht auf freie Sprachwahl vor staatlichen Institutionen zu gewährleisten. Abschließend wird im letzten Vortrag die Machbarkeit einer neuen universellen Erklärung der Sprachrechte erörtert.