Die örtliche Polizei von Palma protestiert wegen Personalmangels und Nichterfüllung von Verpflichtungen
Die Beamten prangern den Personalmangel, die Gehaltsunterschiede und die fehlende Gleichstellung der Schichten an und fordern dringende Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und des Dienstes für die Bürger
PalmaDutzende Beamte der örtlichen Polizei von Palma haben sich am Donnerstag vor dem Rathaus versammelt, um Arbeitsverbesserungen zu fordern und was sie als Nichteinhaltung von Verpflichtungen durch die städtische Regierung ansehen, anzuprangern.
Der Protest, der unabhängig einberufen wurde, findet nur eine Woche nach der Unterzeichnung einer Vereinbarung zwischen Cort und den Gewerkschaften CSIF, CCOO, UGT, SPPME und ATAP zur Aktualisierung und Verbesserung der Arbeitsbedingungen des Korps statt. Zu den vereinbarten Maßnahmen gehörten eine Vergütungsanpassung der verschiedenen Kategorien und Änderungen in der Struktur der Führungspositionen.
Trotz dieser Vereinbarung nutzten die Beamten die Kundgebung, um Lösungen für Probleme zu fordern, die die Belegschaft, wie sie sagen, weiterhin betreffen. Laut der Gewerkschaft ATAP haben die Teilnehmer den Mangel an Personal, die fehlende Gleichstellung der Arbeitspläne und die Nichtanwendung von Korrekturkoeffizienten angeprangert.
Die Polizisten forderten auch die regelmäßige und jährliche Ausschreibung von Versetzungsanträgen, die Beseitigung von Gehaltsunterschieden zwischen Beamten derselben Kategorie und Arbeitsbedingungen, die sie für Praktikanten für gerechter halten.
Laut den Organisatoren reagiert die Mobilisierung auf die "wachsende Unzufriedenheit" einer Belegschaft, die der Meinung ist, dass nach mehr als drei Jahren der Legislatur viele der angekündigten Versprechen immer noch nicht umgesetzt werden. Sie warnen auch, dass die Neuzugänge den hohen Anteil an Pensionierungen der letzten Jahre nicht ausgleichen.
Die Teilnehmer warnten, dass diese Kundgebung nur "ein erster Schritt" sei und versicherten, dass sie sich weiterhin mobilisieren würden, solange keine konkreten Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen und der Qualität des Dienstes, der der Bürgerschaft geleistet wird, ergriffen würden.
ATAP-Quellen betonten, dass trotz der Versuche, den Protest abzusagen oder zu demobilisieren, die Beteiligung hoch war.