Umgehungsstraße

Die PSIB schlägt vor, die Ringstraße unterirdisch zu verlegen, um Stadtteile miteinander zu verbinden und einen großen grünen Ring in Palma zu schaffen.

Die Initiative wurde sowohl in der Plenarsitzung des Consell de Mallorca, in der sie diesen Donnerstag debattiert wird, als auch in der Plenarsitzung des Ajuntament de Palma als Antrag eingebracht.

Reproduktion der von der sozialistischen Partei vorgeschlagenen Untergrundverlegung der Vía de Cintura
ARA Balears
07/01/2026
1 min

PalmeDie PSIB-PSOE-Partei hat am Mittwoch einen Vorschlag zur Verlegung der Ringstraße (Ma-20) unter die Erde vorgelegt. Ziel ist es, die Stadtteile außerhalb des Rings wieder mit dem Zentrum Palmas zu verbinden und einen breiten Grüngürtel mit neuen öffentlichen Einrichtungen und Dienstleistungen zu schaffen. Die Initiative wurde sowohl im Plenum des Consell de Mallorca (Inselrat von Mallorca), der am Donnerstag darüber debattieren wird, als auch im Stadtrat von Palma als Antrag eingereicht. Als ersten Schritt schlagen die Sozialisten eine Machbarkeitsstudie zur Integration von Stadtteilen mit strukturellen Defiziten wie Son Gotleu, Nou Llevant, La Soledad, Son Malferit und Rafal Vell vor. Die Partei präsentierte den Vorschlag in beiden Institutionen mit dem Ziel, die Barriere der Ma-20 zu beseitigen und den freigewordenen Raum in einen grünen Korridor mit öffentlichen Plätzen, Gemeinschaftseinrichtungen sowie Fuß- und Radwegen umzuwandeln, wie in einer Erklärung erläutert wurde. An der Präsentation des Vorschlags nahmen die stellvertretende Sprecherin der Sozialisten im Consell, Sofia Alonso, und Stadtrat Joan Ferrer teil. Die sozialistischen Stadträte von Palma, Francesc Dalmau und Daniel Oliveira, sowie Vertreter der Stadtteile Son Gotleu, Nou Llevant, Rafal Vell, Rafal Nou und Son Malferit waren ebenfalls anwesend. Alonso erklärte, die Ringstraße sei „eine Narbe in Palma“, die Ungleichheiten geschaffen habe, und argumentierte, ihre Verlegung unter die Erde würde die „Zusammenführung“ historisch getrennter Stadtteile ermöglichen und den sozialen Zusammenhalt stärken. Sie kritisierte zudem die Politik der PP, die dem Fahrzeugverkehr Priorität einräume. Der Antrag sieht eine erste Phase vor, die sich auf die am stärksten benachteiligten Stadtteile konzentriert, und beinhaltet die Zusammenarbeit und Kofinanzierung durch den Stadtrat von Palma, die Regierung von Palma und die nationale Regierung sowie durch EU-Fördermittel.

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