Protest

Die Proteste gegen die Massenansammlung lassen nicht nach: Ein Banner erscheint am Berg in Valldemossa

Das Plakat ist an einem Ort im engen Durchgang der Gemeinde aufgetaucht, um die touristische Sättigung der Insel anzuprangern

Das Banner, das in Valldemossa aufgetaucht ist
20/08/2026 - 20:01 h.
2 min

PalmaDer Protest gegen den Massentourismus gewinnt auf Mallorca weiter an Bedeutung. Eine neue Protestaktion hat zur Anbringung eines Banners mit der Aufschrift 'Massentourismus zerstört Mallorca' im Gebiet von s’Estret de Valldemossa geführt, einer der meistbefahrenen Passagen der Straße, die die Gemeinde mit Palma verbindet.

Die Veranstalter haben diesen Punkt gewählt, da sie der Ansicht sind, dass Valldemossa eine der Gemeinden Mallorcas ist, die am stärksten unter dem touristischen Druck leiden. Wie sie angeben, ist es die am zweitstärksten überfüllte Gemeinde der Insel, eine Situation, die ihrer Meinung nach die Auswirkungen des touristischen Modells auf die mallorquinischen Dörfer besonders deutlich macht.

Das Banner ist von der Straße aus sichtbar, die von Valldemossa wegführt

Ziel der Aktion ist es, Bewusstsein für die Auswirkungen des Massentourismus zu schaffen und die Botschaft auch an die Besucher zu vermitteln, die diese Straße entlangfahren. Das Banner ist besonders gut sichtbar für Fahrzeuge, die Valldemossa verlassen, da es an einem Punkt platziert wurde, an dem täglich zahlreiche Menschen vorbeikommen.

Die Initiatoren des Protests sind der Meinung, dass die Situation in Valldemossa ein Beispiel für ein Phänomen ist, das die gesamte Insel betrifft. „Der Massentourismus hat dazu geführt, dass viele Leute ausgebrannt sind“, stellen sie fest und konzentrieren sich gleichzeitig auf die Sättigung der Straßen. „Die Straße nach Valldemossa ist Tag für Tag überlastet“, prangern sie an.

Für die Organisatoren beschränkt sich das Problem nicht nur auf die Anzahl der Besucher, sondern auch darauf, wie der Massentourismus die Lebensräume der Bevölkerung verändert. Sie sind der Meinung, dass dieses Modell „die Städte, Viertel oder Dörfer verändert“ und warnen davor, dass diese Transformation letztendlich dazu führt, dass „die Essenz und Lebensqualität der Mallorquiner verloren geht“.

Eine kämpferische und friedliche Aktion

Die Organisatoren bestehen darauf, dass es sich um eine kämpferische und friedliche Aktion handelt, die weder das Stadtmobiliar noch die Umgebung beschädigt hat. Die Wahl der Straße Estret de Valldemossa beruht gerade auf der hohen Sichtbarkeit. „Wir haben es dort platziert, weil jeden Tag viele Leute dort vorbeikommen, besonders Touristen“, argumentieren sie.

Für die Organisatoren kann die Sichtbarkeit dieser Art von Aktionen auch dazu beitragen, bürgerschaftliche Initiativen zu vervielfachen. In diesem Sinne sind sie der Meinung, dass diese Art von Protesten andere Menschen ermutigen kann, neue friedliche und kämpferische Aktionen zu initiieren.

Sie vertreten auch die Ansicht, dass diese Sichtbarkeit dazu dienen kann, „zur Bildung der öffentlichen Meinung in Bezug auf diesen Tourismus beizutragen“ und die Debatte über das Tourismusmodell Mallorcas aufrechtzuerhalten. Die Aktion schließt sich damit anderen Initiativen an, die in den letzten Wochen den Fokus auf die touristische Massenüberfüllung, die Sättigung der Infrastrukturen und die Auswirkungen des aktuellen Tourismusmodells auf das tägliche Leben auf Mallorca gelegt haben.

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