Flotte

Die Flottille auf dem Weg nach Gaza mit dem Mallorquiner Toni Riera an Bord abgefangen

Auf einem der Boote, der 'Cabo Blanco', ist der mallorquinische Freiwillige Toni Riera. Für Montag, den 18. Mai, um 19 Uhr wurde vor der Regierungsdelegation eine Kundgebung einberufen.

Bildschirmfoto des Livestreams der Flotte.
18/05/2026
2 min

PalmaDie Flottille der Freiheit, die auf dem Weg nach Gaza war, um die von Israel verhängte Blockade zu brechen und dringende humanitäre Hilfe für das palästinensische Volk zu leisten, wurde am Montag, dem 18. Mai, um 10 Uhr in internationalen Gewässern abgefangen. Auf einem der Boote, der Cabo Blanco, reist der mallorquinische Freiwillige Toni Riera.

Quellen im Umfeld der Organisation haben angeprangert, dass der Eingriff eine "schwere Verletzung des Völkerrechts" und eine neue Episode "der Aggression" gegen eine zivile und friedliche Mission darstellt, die humanitäre Hilfe transportierte und sich angesichts der Situation der Bevölkerung von Gaza für die Menschenrechte einsetzte.

Eine der Sprecherinnen der Initiative, Lucía Muñoz – die auch Stadträtin von Podem Palma ist –, hat erklärt, dass dies der zweite Versuch sei, die neue Flottille zu stoppen, nachdem es vor einigen Tagen in der Nähe von Griechenland zu einem ersten Zwischenfall gekommen sei. Wie sie ausführte, seien bei dieser Gelegenheit 22 Schiffe abgefangen worden, während der Rest die Reise fortgesetzt habe. Anschließend schlossen sich weitere Schiffe der Initiative an, bis sie die Hälfte eines Jahrhunderts erreichten.

Muñoz hob auch hervor, dass die Abfangaktion von diesem Montag "bei vollem Tageslicht" stattgefunden habe, was ihrer Aussage nach bei frühere-en ähnlichen Einsätzen nicht vorgekommen sei.

Die Organisatoren sind der Meinung, dass die internationale Gemeinschaft, die europäischen Regierungen und der spanische Staat "nicht länger wegschauen können" angesichts der Handlungen Israels, dem sie vorwerfen, die Einfuhr von Lebensmitteln und Medikamenten nach Gaza zu blockieren.

Das Umfeld der Flottille hat die sofortige Freilassung aller abgefangenen Personen und Garantien für deren Sicherheit gefordert. Sie hat auch die Eröffnung eines permanenten humanitären Korridors und die Aussetzung der Handels-, Militär-, institutionellen, sportlichen und kulturellen Beziehungen zu Israel gefordert, solange die Offensive auf Gaza andauert.

Darüber hinaus wurde eine Kundgebung für diesen Montag, den 18. Mai, um 19 Uhr vor der Regierungsdelegation einberufen.

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