Die Einwohner von Son Bordoy: „Wir wollen menschenwürdigen Wohnraum.“
Die Bewohner fordern von Cort, ihnen angesichts der im November erhaltenen Räumungsverfügung alternative Unterkünfte zur Verfügung zu stellen.
Rund zwanzig Bewohner von Son Bordoy versammelten sich am Montag vor dem Rathaus von Palma, um nach Erhalt eines Räumungsbescheids im vergangenen November „angemessene Wohnmöglichkeiten“ zu fordern. „Ich lebe seit 28 Jahren hier, mit meinen Kindern und elf Enkelkindern. Ende November kam die Polizei von Palma und gab uns zehn Tage Zeit, um auszuziehen. Sie boten uns aber keine Wohnlösung an, und auch das Rathaus hat sich nicht bei uns gemeldet. Wir wollen einfach nur eine anständige Wohnung, damit wir beide menschenwürdig leben können“, sagte Paredes. Sie erklärte, dass sie vor 30 Jahren in einer Hütte in El Molinar gelebt und nach Son Bordoy gezogen sei, weil der damalige Bürgermeister von Palma, Joan Fageda, ihnen die Erlaubnis erteilt hatte, auf einem nicht als Bauland ausgewiesenen Grundstück zu leben. Doch nun will der Stadtrat von Palma laut der Plattform der von Hypotheken betroffenen Menschen (PAH) „fast 750 Wohnungen“ bauen, und „keine davon für diese Menschen, obwohl das Rathaus weiß, dass sie da sind“, prangerten sie an.