Handel

Umsätze retten Kleinunternehmen nicht mehr: Die Umsätze sinken und Arbeitgeberverbände fordern dringende Maßnahmen.

Pimeco weist darauf hin, dass das derzeitige Modell zur Gewährung von Rabatten veraltet ist.

05/03/2026

PalmeDie Präsidentin von Pimeco, Carolina Domingo, präsentierte am Donnerstag die Ergebnisse des jüngsten Winterverkaufs. Die Daten bestätigen den Umsatzrückgang und den Rückgang des durchschnittlichen Transaktionswerts für kleine und mittlere Unternehmen auf Mallorca. Angesichts dieser Situation hob Domingo die Schwächen des aktuellen Vertriebsmodells hervor. Laut den vom Handelsverband erhobenen Daten verzeichneten mehr als die Hälfte der Einzelhändler (55,4 %) einen Umsatzrückgang im Vergleich zu 2015. 37,5 % konnten ihren Umsatz stabil halten, und nur 7,1 % konnten ihn steigern. „Diese Zahlen sind nicht nur Statistiken; sie spiegeln die Realität vieler Familien und Unternehmer wider, die das wirtschaftliche Gefüge Mallorcas tragen“, betonte Domingo.

Branchenbezogen war der Rückgang im Mode- und Accessoires-Einzelhandel besonders deutlich; er macht 61,29 % des Gesamtrückgangs aus. Auch in Bereichen wie Heimtextilien und Dekoration sowie Schuhen sanken die Umsätze signifikant (jeweils 9,68 %). Bezüglich des Ausmaßes des Rückgangs verzeichneten fast 20 % der Betriebe negative Veränderungen zwischen 10 % und 20 %, während der Umsatzrückgang bei knapp 9 % der Geschäfte zwischen 20 % und 50 % lag. Diese Situation beeinträchtigt die Planung und die mittelfristige Überlebensfähigkeit erheblich.

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Demnach bewerten 62,5 % der Einzelhändler die Kampagne als „schwach“ oder „sehr schwach“, während nur 16 % sie positiv bewerten. Ein weiterer entscheidender Faktor ist der Rückgang des durchschnittlichen Transaktionswerts: 44,6 % der Betriebe berichten von geringeren Ausgaben pro Kunde als im Vorjahr, und nur 1,8 % verzeichnen einen Anstieg.

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Domingo konzentrierte sich auf das aktuelle Vertriebsmodell. Fast 90 % der Einzelhändler sind der Ansicht, dass die Liberalisierung der Rabatte im Laufe des Jahres kleinen Unternehmen schadet und großen Plattformen und Betreibern mit größeren finanziellen Ressourcen zugutekommt. Pimeco betont, dass diese Situation direkte Auswirkungen auf die Liquidität ihrer Unternehmen hat. 39,3 % der Befragten gaben an, dass die Rabatte kaum zur Verbesserung der Liquidität beigetragen haben, und 28,6 % sagten, dass sie überhaupt nicht dazu beigetragen haben. Nur 32 % bewerteten die Auswirkungen als positiv.

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Aktuell bezeichnen 44,6 % der Unternehmen ihre Lage als akzeptabel, fast ein Drittel befindet sich jedoch in einer schwierigen (23,2 %) oder sehr schwierigen (8,9 %) Situation. Mit Blick auf die kommenden Monate prägen Unsicherheit (41,1 %) und Vorsicht (35,7 %) die Aussichten des Sektors, während der Optimismus lediglich bei 17,9 % liegt.

Angesichts dieser Situation hat Pimeco „dringende und konkrete Maßnahmen“ gefordert. 76,8 % der Einzelhändler wünschen sich eine stärkere Förderung lokaler Unternehmen durch „Prestige- und Bekanntheitskampagnen“. 66,1 % fordern „direkte Hilfen zur Sicherung des Überlebens der Unternehmen“, und 48,2 % fordern „eine Senkung der Steuerlast“.

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